EP-Projekt 2089

 

Fächerübergreifende Zukunftsmusik und -visionen

 

Eine kooperative Präsentation von Kunst, Musik und Darstellendes Spiel an der Leibnizschule

 

 

Im Foyer empfängt die Besucher schon musikalisch - futuristisch der Algorithmus „365“ und man kann sich die von den Kunstkursen gestalteten Köpfe betrachten, die so unterschiedlich sind, dass sie zu vielfältigen Assoziationen einladen.

  

  

  

Teilweise sehr verfremdet, teilweise noch eher menschenähnlich, farbig und neutral, schon Teufel oder noch Mensch ...?

 

 

  

Die KünstlerInnen sind anwesend, man kann mit ihnen ins Gespräch kommen. Ebenfalls noch im Foyer kann man an einer Station das Stück „Noch Natur?“ von Anna und Lisa hören und seine Assoziationen auf einem Post-It notieren. In der BlackBox, in die man von etwas merkwürdigen Stewardessen (Ricarda, Celina) geleitet wird, empfängt einen die Komposition „Atmosphere“ von Kevin und ein besoffener Raumschiffkapitän (Finn), der die Besucher/ Mitreisenden auf die kommende Reise durch das Weltall „einstimmt“.

  

  

Ein Entkommen ist nicht möglich, obwohl der eine oder andere der sehr zahlreichen Besucher die jetzt schon stickige BlackBox gerne verlassen würde, die Türen sind bereits geschlossen.

  

  

In der ersten Szene (Dimitrij, Owen, Jannis, Moritz) werden unangenehme Typen, deren egoistisches Verhalten nach Meinung eines imaginären „Thomas“ ausgedient hat, in Tiere verwandelt und die Erde so von der schädlichen Spezies befreit.

 

Weiter geht es im Chemie-Hörsaal, wohin der Besuchertross geleitet wird (Berk, Charanjot) und wo weiblichen Wissenschaftlerinnen (My, Salma, Hannah, Youssra) das Experiment, die Männer auszurotten und die Macht zu übernehmen, misslingt.

  

  

Im Foyer zeigen Anna, Celina, Finn und Ricarda, dass der Mensch des Menschen größter Feind ist und dass Versuche, seine sozialen Fähigkeiten zu verbessern, keine positiven Ergebnisse bringen.

  

  

Die Reise geht weiter in den Musiksaal, wo nach einem jazzigen Live-Intro von Long am Flügel die Stücke „China vs. USA“ und „Weltkrieg III“ von Konstantin, Aurel, Sascha, Francisco, Long und Christian zu hören sind. Auch hier werden die unterschiedlichsten Assoziationen geweckt, z.T. noch durch die projizierten futuristischen Bilder unterstützt.

  

  

Die Reise endet wieder in der BlackBox und dem von Fynn, Eymen, Said, Daniel und Eren in Szene gesetzten Computerspiel „Robotop“, das sich allerdings erst gegen Ende als virtuelle Realität herausstellt. Letztlich erlöst auch der durchgeknallte Raumschiffkapitän die Mitreisenden mit dem Hinweis, dass das Erlebte rein virtuell war und sie jetzt in ihren Alltag zurückkehren können.

   

Das Experiment „Fächerübergreifend und unterschiedliche Schul-Räume bespielend“ kann insgesamt als gelungen betrachtet werden. Die Rückmeldung der zahlreichen Eltern war jedoch durchweg positiv, so dass wir auf einem guten Weg zu sein scheinen. Vielen Dank an alle Mitwirkenden für den hohen (auch zeitlichen) Einsatz vor allem am Präsentationstag selbst.

 

 

 

(Sim & Stt; red. Bearb: Blu)