Leibniz goes global

Prämierung der Projekte

 

Die "Club of Rome"-AG hatte bereits im vergangenen Schuljahr einen Wettbewerb ausgeschrieben für Projekte von SchülerInnen, ganzen Klassen und/oder Eltern, die sich einem oder mehreren der von den Vereinten Nationen beschlossenen Sustainable Development Goals (SDGs) widmeten.

 

Das Team der "Club of Rome"-AG im Frühjahr 2018

 

Für den Wettbewerb waren sechs Entwicklungsziele herausgegriffen worden, von denen man annahm, dass man aus der Schule heraus sich für sie einzusetzen in der Lage sein könnte:

 

 

Die für den Wettbewerb "Leibniz goes global" ausgewählten SDGs

 

Den ersten Preis errang ein Klassenprojekt: Die SchülerInnen der 6c unter der Leitung von Herrn Blume erstellten Memes, mit deren Hilfe man sich konstruktiv an der Meinungsbildung zugunsten der ausgewählten SDGs beteiligen können soll. Dazu verwendeten sie eigene Fotos und Zeichnungen, um nicht an Bildrechte gebunden zu sein, und verfassten Kommentare - in gereimter Form, damit sie eingängiger sind. Diese Memes können und dürfen sehr gerne gerne in den sozialen Netzwerken verbreitet werden. Sie werden weiter unten auf dieser Seite präsentiert und können von dort aus heruntergeladen und zur Verbreitung genutzt werden.

 

 

VetreterInnnen der Klasse 6c mit Herrn Blume präsentieren stolz ihren Gutschein für die Kletterbar.

 

Die Klasse gewann der Jurypreis dank ihres kreativen Ansatzes und unter anderem aus dem Grund, dass sie sich (bis auf das Ziel Nr. 11) allen der ausgewählten Ziele widmete.

 

Der Preis ist ein Ausflug in die Kletterbar, worauf sich die Klasse schon sehr freut.   :-D

 

Nun ist es an Ihnen/Euch, liebe LeserInnen, und allen anderen, dabei mitzuhelfen, dass die Memes viral gehen und möglichst viele Leute erreichen, um sie dazu zu bringen, ihr Handeln zu überdenken und gegebenenfalls positiv im Sinne der SDGs zu verändern.

 

 

 

Den zweiten Preis und damit ein Escape-Room-Event gewann eine Schülergruppe, die von Frau Augustin und Frau Proesmans geleitet wird und dem Plastikmüll den Kampf angesagt hat. Die an diesem Projekt beteiligten SchülerInnen verkauften und verkaufen auch noch weiterhin wiederverwendbare Metallbecher, die man am Getränkeautomaten in der Pausenhalle im Neubau nutzen kann.

 

 

Zwei Vertreterinnen der AG, die sich selbst "Die Becher" nennt und sich das Ziel gesetzt hat, die Plastikbecher am Automaten abzuschaffen.

 

Seit der Getränkeautomat aufgestellt wurde (vor Jahrzehnten!), hat er jedesmal, wenn ihn jemand bediente, einen Plastikbecher ausgegeben, der dann stets nur ein einziges Mal für dieses eine bestellte Getränk genutzt wurde. Es müssen UNZÄHLIGE Becher gewesen sein.

 

Nun aber hat jeder die Möglichkeit, statt eines solchen Einwegbechers seinen ganz persönlichen Metallbecher befüllen zu lassen. Das Gerät erkennt, wenn bereits ein Becher unter dem Füllstutzen platziert wurde, und verzichtet dann auf die Ausgabe des Plastikbechers. Die Becher bestehen aus Stahl, der Griff ist zugleich ein praktischer Karabinerhaken, sodass man den Becher zum Beispiel an den Schulrucksack hängen kann, und eingeprägte Schullogo verleiht dem Becher zudem ein edles Aussehen, das dazu noch mit individuellen Aufklebern, die zusammen mit dem Becher ausgegeben werden, aufgepeppt werden kann.

 

 

 

 

Die gesamte "Plexit"-Gruppe.

 

Im Gegensatz zum Brexit, von dem (auch in Hinsicht auf die SGDs) mutmaßlich eher negative Folgen zu erwarten sind, ist der von der AG begonnene und "Plexit" getaufte Kampf gegen die Plastikverschwendung in Form jener Getränkebecher unzweifelhaft etwas Positives.

 

 

 

 

Neben diesen prämierten Projekten gab es noch einige weitere, ganz unterschiedlich in Art und Umfang:

 

  • Herstellung und Verkauf von Saatkugeln für Wiesenblumen im Einsatz gegen das Insektensterben
  • Kunst-Performance zur schlechten Wasserqualität des Mains; vorgeführt auf der B-Ebene der S-Bahn-Haltestelle Marktplatz während des Mainuferfests
  • Videodreh zum Thema "Verantwortungsvoller Umgang mit Plastik"
  • Infoplakate zum Thema "Kinderarbeit in der Schokoladenproduktion" und Spende aus dem Verkauf von Schokofrucht-Spießen mit fair gehandelter Schokolade an eine gemeinnützige Organisation, die sich gegen Kinderarbeit einsetzt
  • Tauschflohmarkt als Elterninitiative gegen die Wegwerfgesellschaft
  • Filmfestival auf Elterninitiative mit Filmen mit thematischem Bezug zu einzelnen SDGs
  • Doku zum Thema "Nachhaltige Städte und Gemeinden"
  • Info über unfaire Textilproduktion
  • Erstellung und Verkauf eines Buches zum Thema Kinderrechte zugunsten der Finanzierung von Schulmaterialien für Kinder in Nepal
  • Selbstexperiment, 17 Tage ohne Plastik zu leben

 

 

 

Hoffen wir, dass all das keine Eintagsfliegen waren, sondern sich nicht nur in den Köpfen derer, die an diesen Projekten beteiligt waren, etwas bewegt hat, sondern sie auch bei denen, die sie mit ihren Projekten erreichen, etwas bewirken konnten und können.

 

In diesem Sinne: lassen Sie/lasst Euch davon anregen und halten Sie/haltet die Problematiken, die hinter den SDGs stehen, in Ihrem/Eurem Bewusstsein - und im Gespräch...!     - ...und nutzen Sie/nutzt dazu gerne auch die untenstehenden Memes  ;-)

 

 

(Blu)

 

 

 


 

 

 

Im Folgenden präsentieren wir die von den SchülerInnen der 6c erstellten Memes, die gerne heruntergeladen und (viral) verbreitet werden dürfen: