Klassenfahrt Bad Endbach

Aktives Lernen und Kennenlernen zum guten Start in das Klassen- und Schulleben an der Leibnizschule

 

Derzeit (November 2018) sind unsere Fünftklässler auf Klassenfahrt, um sich sich klassenintern besser kennenzulernen, Kooperation sowie Lernen an sich zu lernen und bei all dem viel Spaß bei geistigen und körperlichen Geschicklichkeitsspielen inhäusig, vor allem aber in freier Natur zu lernen.

 

Während früher unsere 5. Klassen am Ende ihres erstens Schuljahres in die Rhön fuhren und viel wanderten, steht bei unserem neue(re)n Klassenfahrtkonzept das kooperative Lernen, Arbeiten und - nicht zuletzt - Spielen im Vordergrund, die einen fit machen für den Schulalltag.

Außerdem lernt man seine KlassenkameradInnen, wenn man "gezwungen" ist, mit ihnen eine gemeinsame Aufgabe in Teamwork zu bewältigen, viel schneller und intensiver kennen, lernt schnell, sich aufeinander einzulassen, und erfährt auch schon zu Beginn der gymnasialen Schullaufbahn, was man jeweils am anderen hat.

 

Im Folgenden wollen wir mit ein paar exemplarischen Bildern von der aktuellen und (weil sie versehentlich "untergegangen" waren, aber durchaus zeigenswert sind) der letztjährigen Fahrt illustrieren, was man auf unserer Fünferfahrt so alles erleben kann...

 

 

Ein Ziel der Fahrt war es zum Beispiel, dass die SchülerInnen lernen, sich vertrauensvoll aufeinader einzu und zu verlassen...
...Hierzu wird das Blinde-Kuh-Spiel dahingehend modifiziert, dass ein/e Sehende/r ein anderes Kind so umsichtig an einen Baum führt, dass es sicher dorthin gelangt und anschließend mit offenen Augen den Baum sogar wiederfindet. Die SchülerInnen gaben sich dabei sehr viel Mühe. Frau Höflich berichtet von der diesjährigen Fahrt: „Herr Steppuhn und ich wurden auch an einen Baum geführt [und es] hat super geklappt.“
Vertrauen, Umsicht und konstruktive Absprachen erforderten auch diverse Geschicklichkeitsspiele...
...wie etwa das „Erbsenspiel“, bei dem auch etwaige „Berührungsängste“ zwischen KlassenkameradInnen abgebaut werden und das zu einem beliebten Dauerbrenner wurde...
Begeisterung weckte - in Einzelfällen nach Überwindung anfänglicher Ängste - auch die Tunnelwanderung (wie es sie in ähnlicher Form schon auf der Röhn-Fahrt gab, was sie zu einem Klassiker macht!)...
Frau Höflich berichtet: „Manche Schüler sind alleine durch [den] 780 m langen, völlig dunklen Tunnel[,] viele in 2er bis 4er-Gruppen. Alle haben es ohne Gegenwehr mitgemacht und sich nachher sehr gefreut, es geschafft zu haben.“ Mit etwas Glück bekommt man dabei sogar Fledermäuse zu sehen (wie hier im letzten Jahr die damalige 5c).
Im Anschluss daran wird es sportlich, wenn es gilt, einen steilen Hang zu erklimmen - wobei sich die SchülerInnen bereitwillig gegenseitig Hilfe leisteten...
In der Jonglierball-Werkstatt geht es darum, im Team Arbeitsprozesse zu planen und zu optimieren,...
...um spielerisch das Arbeiten in der Gruppe im Unterricht zu üben. Frau Höflich berichtet: „[In der] Jonglierball-Fabrik [wurden] in zwei »Fließbändern« [...] 30 Jonglierbälle hergestellt. Die Schüler hatten großen Spaß und hätten noch weitergemacht, wären die Luftballons nicht leer gewesen.“ :-)
Auch im „Picasso-Spiel“ ging es um Kooperation , gegenseitiges Vertrauen, Toleranz gegenüber anderen Arbeitsstrategien und ästhetischen Vorstellungen. Frau Höflich berichtet: „Die Kinder malten in völliger Stille Bilder. Je vier Schüler malten gemeinsam ein Bild, ohne Absprachen treffen zu können...“
„Es entstanden [dabei] sehr unterschiedliche Kunstwerke, von Landschaftsmalerei bis völlig freier Interpretation!“
Viel Zeit wurde in freier Natur verbracht. Ffür viele Stadtkinder war das eine ganz ungewohnte, aber sehr schöne Erfahrung, beispielsweise bei einer Rallye, bei Geschicklichkeitsspielen im Freien oder bei der Nachtwanderung sich einmal richtig austoben und dabei gute Waldluft atmen und die Natur genießen zu können. Im vergangenen Jahr gab es sogar im November(!) noch Glühwürmchen zu bewundern!!!
Ein absolutes Highlight der Geländespiele war der Klassenwettkampf „Capture the Flag“, bei dem zunächst eine „Hütte“ als Verteidigungsposten gebaut werden musste. Während man auf diesem Bild SchülerInnen der LETZTjährigen 5c beim Hüttenbau mit Herrn Blume sieht, berichtet Frau Höflich von der DIESjährigen 5c: „Nachdem es Anlaufschwierigkeiten mit der Planung und der Aufgabenverteilung gab, wurden die Ideen gut umgesetzt. Die 5c mit Herrn Mengeler nutze eine Hütte vom letzten Jahr und sicherte diese noch weiter ab, während die 5b mit Herrn Nimmrichter eine neue Hütte baute und eine bereits bestehende als Ablenkungsmanöver errichtete. Durch die Zurückhaltung der 5c kam es zu einem Kampf beider Klassen vor der Hütte der 5c. Das Gebiet der 5b blieb unberührt, sodass das Ablekungsmanöver gar nicht nötig gewesen wäre.“
Ihr Fazit lautet: „Die Schüler erlebten einen aufregenden Nachmittag im Wald“, und dabei kam es gar nicht SO sehr darauf an, wie oder ob überhaupt eine fremde Flagge erbeutet wurde - der Weg war das Ziel!
Frau Höflich, hier mit ihrer Klasse, berichtet vom Ende der Fahrt: „Insgesamt stand als Wochenergebnis [der Wettkampfspiele zwischen den beiden Klassen 5c und 5b] ein 10:10 und die beiden rivalisierenden Klassen konnten sich beruhigt die Hand reichen und gemeinsam den bunten Abend durchführen. [Bei diesem boten sie ein abwechslungsreiches Programm mit] Klaviervorspiel, Gesang (Solo und Chor) [und] Akrobatik (Rad, Handstand, Flick-Flack, auf Händen laufen...).“
Nach Möglichkeit, soweit es das Wetter zulässt, endet die Klassenfahrt mit einem Lagerfeuer. Im letzten Jahr wurden die SchülerInnen der 5c und der 5f und ihre Begleitpersonen dabei gleichermaßen wehmütig und es floss so manche Schülerträne aus Bedauern darüber, dass diese schöne Fahrt schon zuende war... :'-|

 

Frau Höflich zieht folgendes Fazit der Fahrt, das auch den letztjährigen Erfahrungen Herrn Blumes entspricht:

„Es war eine gelungene Klassenfahrt, bei der beide Klassen ihre Gemeinschaft erkannt und gestärkt haben. Ebenso haben die SchülerInnen viel Zeit in der Natur und miteinander verbracht, sodass sie sich [selbst und einander] jetzt noch besser kennen.“

 

 

In diesem Sinne wünschen wir auch den aktuellen und allen künftigen Teilnehmern der 5er-Fahrt viel Spaß und tolle, bereichernde Erlebnisse!

 

 

 

 

 

(Bilder und Texte: Hfl & Blu)

 

 

 

 

Frau Höflich zieht folgendes Fazit der Fahrt, das auch den letztjährigen Erfahrungen Herrn Blumes entspricht:

„Es war eine gelungene Klassenfahrt, bei der beide Klassen ihre Gemeinschaft erkannt und gestärkt haben. Ebenso haben die SchülerInnen viel Zeit in der Natur und miteinander verbracht, sodass sie sich [selbst und einander] jetzt noch besser kennen.“

 

 

In diesem Sinne wünschen wir auch den aktuellen und allen künftigen Teilnehmern der 5er-Fahrt viel Spaß und tolle, bereichernde Erlebnisse!

 

 

 

 

 

(Bilder und Texte: Hfl & Blu)