Fächer

Fachbereich II

 

  • Politik & Wirtschaft
  • Geschichte
  • Erdkunde
  • ev. Religion
  • kath. Religion
  • Ethik

Politik & Wirtschaft

 

Das Fach Politik und Wirtschaft
Kein anderes Fach vermittelt so viele gesellschaftliche und politische Wertvorstellungen und Diskussionsbereitschaft wie das Fach Politik und Wirtschaft. Es ist essentiell als schulisches Fach und ebenso als Grundstein für diese Gesellschaft, denn: Es lehrt grundlegend unsere politische Kultur und ist damit prägend in der Erziehung der Schülerinnen und Schülern zu mündigen Staatsbürgern. Nach dem Prinzip "sehen-beurteilen-handeln" schult das Fach das Verständnis für den Staatsaufbau, unterstützt die Entwicklung eines eigenen Standpunktes zu gesellschaftlichen und politischen Fragen und kann dazu beitragen, dass sich die Schülerinnen und Schüler schließlich selbst an politischen Prozessen beteiligen.

Dass die Demokratie in Deutschland gelebt wird, wird nicht zuletzt in der Schule gefördert. Das Fach Po/Wi lehrt nicht nur wirtschaftliche Theorien und Praxen, sondern vielmehr zentrale gesellschaftliche und politische Aspekte, die das Verständnis für das politische Tagesgeschehen und für unseren Rechts- und Sozialstaat ermöglichen. Es wird versucht, die Schülerinnen und Schüler anzuregen, aktiv an Vorgängen der Diskussion und an Prozessen der Problemfindung teilzunehmen, wobei schließlich, sich auf die Grundgesetze und weitere, für unsere Gesellschaft unerlässliche Normen stützend, tiefgreifende Herausforderungen, Chancen und Lösungsansätze durchleuchtet und erörtert werden.

Dies ist vor allem ein Projekt für die Zukunft, da die Schülergeneration der Gegenwart einem Meer von Hürden entgegensieht, deren Überwindung sie sich in ihrem weiteren Leben zur gemeinsamen Aufgabe machen muss. Komplexe politische, wirtschaftliche und ethisch-moralische Fragen haben sich in der Vergangenheit gebildet und werfen sich nun auf. Diese bedürfen nachhaltiger und durchdachter Lösungsstrategien. Das in der Schule erlernte Verständnis für Problematiken an der Wurzel und im Kern ist hierbei die Grundvoraussetzung bei der Formulierung von möglichen Lösungsansätzen.

Das Fach Politik und Wirtschaft lehrt und bildet. Es lehrt den Staatsaufbau und den Wirtschaftskreislauf, doch dabei ist das Gelehrte nie eindimensional. Jede gelehrte Wirtschaftstheorie und jeder gelehrte politische Prozess bilden fortwährend ein symbolisches Verständnisgebäude, das für die Bewältigung absehbarer Probleme unerlässlich sein wird. Der Boden dieses Gebäudes gründet sich auf erlerntem Grundwissen, die Treppen wachsen als nächster Schritt mit spezifischem Fachwissen heran – nur damit die Schülerinnen und Schüler am
Schluss selbst Architekten für die Spitze des Gebäudes werden können: Diese wird aus Ideen und
Fortschritt gebaut. Eben dazu bedarf es der Grundlagen, die im Fach Po/Wi geschaffen werden.

Geschichte an der Leibnizschule

 

„Wer die Geschichte nicht kennt, ist verdammt sie zu wiederholen.“

Auch wenn diese bekannte These des amerikanischen Philosophen Santayana umstritten ist, steht fest, dass ohne Kenntnis der Geschichte Entwicklungen, Ereignisse und Strukturen der Gegenwart nicht vollständig zu verstehen sind. Gerade die traditionsreiche Leibnizschule ist sich der Bedeutung des Faches Geschichte bewusst und versucht den Schülern und Schülerinnen einen modernen, spannenden und lehrreichen Unterricht zu bieten.

Das Fach Geschichte wird in der 6. Klasse halbjährlich und in den Jahrgangsstufen 7 bis 9 durchgängig zweistündig unterrichtet. In der Oberstufe muss es durchgehend als Grundkurs bis zum Abitur belegt werden, wobei es in der Einführungsphase (EP) und in der Qualifikationsphase (Q1-Q4) als Orientierungs- bzw. Leistungskurs gewählt werden kann. Mindestens die beiden letzten Kurse (Q3-Q4) müssen mit den erzielten Notenpunkten ins Abiturzeugnis eingebracht werden.

Dem Fach kommt mit seinen vielfältigen Facetten eine zentrale Bedeutung in der politischen Bildung im weitesten Sinne zu, wobei wichtiger als das bloße Aneignen historischer Fakten die Fähigkeit ist, über Geschichte nachzudenken und sie zu deuten. Wichtige Aspekte der Fachkompetenz sind hierbei die Multiperspektivität, die Ideologiekritik, die Interdisziplinarität, das Wahrnehmen von Veränderungen der Geschichte, das Herstellen von Gegenwartsbezügen und das Verhältnis von Geschichte und der eigenen Identität.

Um den Schülern und Schülerinnen dies zu vermitteln, hat die Fachschaft Geschichte den hessischen Lehrplan in ein schulinternes Curriculum umgesetzt, welches inhaltliche Aspekte, methodische Kompetenzen und Erfolgsindikatoren verbindet.

Die Schüler und Schülerinnen sollen im Unterricht mit Fachliteratur und Quellen verschiedener Art sowie mit unterschiedlichen Methoden bekannt gemacht werden. Zu den methodischen Kompetenzen gehören das Anlegen von Zeitleisten, die Kartenarbeit, das Lesen von Strukturbildern und die Quelleninterpretation. Auch das Anfertigen eines Stundenprotokolls, das Halten eines Kurzreferates, die Interpretation von Statistiken und Internetrecherchen sollen eingeübt werden.

Eine direkte Vorbereitung auf das Abitur stellt die frühzeitige Gewöhnung der Schüler und Schülerinnen an die dort verwendeten Aufgabenstellungen (Operatoren) dar.

Damit es nicht nur bei der „grauen“ Theorie bleibt, nimmt das Lernen an historischen Orten einen hohen Stellenwert im Unterricht ein. Dafür werden verschieden Exkursionen zu Museen und historischen Orten unternommen, zum Beispiel in das Heimatmuseum Dietzenbach, die Saalburg, die Kaiserpfalz Gelnhausen oder die Paulskirche in Frankfurt.

Für alle Schüler der Jahrgangsstufe 9 wird eine Tagesfahrt in das ehemalige Konzentrationslager Buchenwald als einen besonderen Ort der deutschen Geschichte durchgeführt, da dort exemplarisch die Ungeheuerlichkeit der nationalsozialistischen Verbrechen auch emotional erfahrbar wird.   

Weiterhin werden auch in der Projektwoche historische Projekte, beispielsweise die Erforschung der Geschichte der Leibnizschule oder die Gestaltung eines Hügelgrabs, durchgeführt.

Auch gelegentliche Gespräche mit Zeitzeugen sollen den Schülern und Schülerinnen auf affektiv-emotionaler Ebene Geschichte näher bringen.

Gerade in der Oberstufe gewinnt das eigenverantwortliche Lernen an Bedeutung. Dabei nimmt die selbstständige Beschaffung von Informations- und Quellenmaterial einen zunehmend höheren Stellenwert ein. Dies schließt sowohl gedruckte, als auch digitale Medien mit ein, so dass auch die Internetrecherche immer mehr an Bedeutung gewinnt.

 

Erdkunde an der Leibnizschule

 

Das Fach Erdkunde beschäftigt sich mit unserem Planeten Erde und wie Natur und Mensch ihn gestalten. So werden natürliche Vorgänge wie z.B. die Plattentektonik mit der Entstehung von Erdbeben und Vulkanen oder die Atmosphäre mit den in ihr ablaufenden Prozessen (z.B. Passatwinde, Hurrikans, Jet Streams) beschrieben und erklärt.

Desweiteren wird die Gestaltung der Erde durch den Menschen behandelt. Die Nutzung der Erde durch den Menschen wird beschrieben und dabei auftretende Probleme (z.B. Klimaveränderungen, Wüstenbildung, Überbeanspruchung von Böden) untersucht und mögliche Lösungen erörtert.

Das wichtigste Hilfsmittel im Erdkundeunterricht sind Karten. Kartenarbeit wird daher gleich von der 5. Klasse an mit den Schülern geübt. Desweiteren wird mit Schaubildern, Diagrammen, Fotografien und Fachtexten gearbeitet. Da viele Unterrichtsinhalte einen aktuellen Bezug haben, müssen auch aktuelle Informationen gesucht (z.B. in Form einer Internetrecherche), ausgewertet und präsentiert werden.

 

Evangelische Religion an der Leibnizschule

 

Auf dieser Seite möchten wir Ihnen innerhalb des gesellschaftswissenschaftlichen Bereichs die Fächer Evangelische und Katholische Religion vorstellen. Die Fachschaften arbeiten ökumenisch zusammen und das folgende Profil gilt für beide Fächer:



„Religion ist das, was uns unbedingt angeht.“(Paul Tillich). Eine moderne plurale Gesellschaft braucht die Toleranz und Akzeptanz mündiger Menschen gegenüber verschiedenen Denkweisen, Kulturen und Lebensentwürfen. Wenn diese Toleranz nicht mit Beliebigkeit und Gleichgültigkeit verwechselt werden soll, braucht sie eine fundierte Bildung und Auseinandersetzung jedes Menschen mit seiner eigenen weltanschaulichen und kulturellen Identität.
Warum ist etwas und nicht nichts? Woher komme ich? Was erwarten meine Mitmenschen von mir? Warum bin ich Christ oder Moslem, evangelisch oder katholisch, getauft oder nicht getauft? Mit welchen Vorstellungen stimme ich überein, von welchen grenze ich mich ab? Wie begegne ich Menschen, die andere Lebensvorstellungen haben als ich?



Wir Religionslehrerinnen und Religionslehrer möchten zusammen mit unseren Schülern und Schülerinnen aus einer christlichen Perspektive heraus an diesen wichtigen Fragen arbeiten. Wir sind davon überzeugt, dass der Mensch eine Basis dieser Art braucht, um sich für ein ethisch wertvolles Menschenbild, für einen Dialog der Religionen und gegen Fundamentalismus einzusetzen.
Der Unterricht hat die Vermittlung christlichen Gedankenguts und christlicher Geschichte und die Auseinandersetzung mit diesen Hintergründen zum Ziel. Dabei gibt es auch immer wieder den vergleichenden Blick auf andere Religionen. Wie in anderen Fächer auch werden unterschiedliche Kompetenzen wie Wahrnehmungs-, Deutungs-, Kommunikations-, Urteilskomeptenz eingeübt. Dies geschieht auch im Rahmen außerschulischer Angebote, wie z.B. beim Besuch heiliger Stätten, bei Exkursionen (Bibelmuseum), regelmäßigen Gottesdiensten , Gestaltung der Fasten- und Adventszeit. Dabei sollen Jugendliche im Religionsunterricht ein selbstbestimmtes Verhältnis zu Religion und Glaube entwickeln. Im Vordergrund steht daher der Schüler/ die Schülerin als ganzer Mensch mit Verstand, Gefühl und Seele.



In allen Jahrgangsstufen wird alternativ Religions- und Ethikunterricht zweistündig angeboten (ab JG 11 dreistündig)- im Sinne des Grundgesetzes, in dem RU als ordentliches Unterrichtsfach festgeschrieben ist (Art.7, Abs.3).
Der Unterricht findet in der Regel in klassenübergreifenden Lerngruppen statt.

Katholische Religion an der Leibnizschule

 

Auf dieser Seite möchten wir Ihnen innerhalb des gesellschaftswissenschaftlichen Bereichs die Fächer Evangelische und Katholische Religion vorstellen. Die Fachschaften arbeiten ökumenisch zusammen und das folgende Profil gilt für beide Fächer:


„Religion ist das, was uns unbedingt angeht.“(Paul Tillich). Eine moderne plurale Gesellschaft braucht die Toleranz und Akzeptanz mündiger Menschen gegenüber verschiedenen Denkweisen, Kulturen und Lebensentwürfen. Wenn diese Toleranz nicht mit Beliebigkeit und Gleichgültigkeit verwechselt werden soll, braucht sie eine fundierte Bildung und Auseinandersetzung jedes Menschen mit seiner eigenen weltanschaulichen und kulturellen Identität. Warum ist etwas und nicht nichts? Woher komme ich? Was erwarten meine Mitmenschen von mir? Warum bin ich Christ oder Moslem, evangelisch oder katholisch, getauft oder nicht getauft? Mit welchen Vorstellungen stimme ich überein, von welchen grenze ich mich ab? Wie begegne ich Menschen, die andere Lebensvorstellungen haben als ich?

 

Wir Religionslehrerinnen und Religionslehrer möchten zusammen mit unseren Schülern und Schülerinnen aus einer christlichen Perspektive heraus an diesen wichtigen Fragen arbeiten. Wir sind davon überzeugt, dass der Mensch eine Basis dieser Art braucht, um sich für ein ethisch wertvolles Menschenbild, für einen Dialog der Religionen und gegen Fundamentalismus einzusetzen.

Der Unterricht hat die Vermittlung christlichen Gedankenguts und christlicher Geschichte und die Auseinandersetzung mit diesen Hintergründen zum Ziel. Dabei gibt es auch immer wieder den vergleichenden Blick auf andere Religionen. Wie in anderen Fächer auch werden unterschiedliche Kompetenzen wie Wahrnehmungs-, Deutungs-, Kommunikations-, Urteilskomeptenz eingeübt. Dies geschieht auch im Rahmen außerschulischer Angebote, wie z.B. beim Besuch heiliger Stätten, bei Exkursionen (Bibelmuseum), regelmäßigen Gottesdiensten , Gestaltung der Fasten- und Adventszeit. Dabei sollen Jugendliche im Religionsunterricht ein selbstbestimmtes Verhältnis zu Religion und Glaube entwickeln. Im Vordergrund steht daher der Schüler/ die Schülerin als ganzer Mensch mit Verstand, Gefühl und Seele.

 

In allen Jahrgangsstufen wird alternativ Religions- und Ethikunterricht zweistündig angeboten (ab JG 11 dreistündig)- im Sinne des Grundgesetzes, in dem RU als ordentliches Unterrichtsfach festgeschrieben ist (Art.7, Abs.3). Der Unterricht findet in der Regel in klassenübergreifenden Lerngruppen statt.

Ethik an der Leibnizschule

 

Ethik wird ab Klasse 5 durchgängig unterrichtet. In den Jahrgangsstufen 5 bis EP (Einführungsphase) wird der Unterricht zweistündig erteilt, in der Qualifikationsphase dreistündig. Der Ethikunterricht muss durchgängig belegt werden, hierbei ist es individuell unterschiedlich ob und wenn ja wie viele Halbjahre  ins Abitur eingebracht werden müssen.

Ethik kann sowohl für die schriftliche als auch für die mündliche  Abiturprüfung gewählt werden.  Daneben erfreut sich die Präsentationsprüfung zunehmender Beliebtheit.

Man muss nicht Atheist sein, um am Ethikunterricht  teilzunehmen. Alle Schülerinnen und Schüler können sich in Ethik einwählen. Wir freuen uns über interessierte und engagierte Denkende mit oder ohne religiöse Prägung.

Wir beschäftigen uns auf Basis des Lehrplans mit der philosophischen Tradition und setzen uns aus ethischer Sicht mit aktuellen Themen  auseinander. Es ist uns besonders wichtig, dass die Schülerinnen und Schüler persönliche Antworten auf existentielle Fragen finden und zur kritischen Reflexion sowie zur Begründung des eigenen Standpunktes angeleitet werden.

Von Beginn des Schuljahres 2010/2011 gelten für die Arbeitsanweisungen im Fach Ethik in allen Klassen einheitliche Operatoren. Hierdurch sollen die Schülerinnen und Schüler schon vor dem Eintritt in die Oberstufe auf  die im gesellschaftswissenschaftlichen Bereich des Landesabiturs verwendeten Formulierungen vorbereitet werden.

Grundlegendes Lehrwerk für die jüngeren Jahrgänge ist Abenteuer Mensch sein. In der Oberstufe verwenden wir Standpunkte der Ethik.

Dank des Engagements von Frau Mohr konnten wir im August den „Aids-Truck“  an die Leibnizschule holen und so den Schülerinnen und Schülern der Jahrgansstufe 9 bewegende Einblicke in die Problematik der HIV-Erkrankung eröffnen und die persönliche Auseinandersetzung mit der Situation infizierter Menschen in Afrika und Europa fördern.

Seit letztem Schuljahr bieten wir – dieses Jahr unter Leitung  Herrn Blumes –  eine Philosophie AG an, die in den kommenden Jahren fortgeführt und ausgebaut werden soll.

Die Fachschaft Ethik ist ein junge Fachschaft, die sich in den letzen Schulhalbjahren stetigem Zuwachs erfreuen konnte.  Wir hoffen auf weitere Verstärkung unseres Teams.




Hier der Link zu den aktuellen Lehrplänen im Fach Ethik:
www.hessen.de/irj/HKM_Internet