Skikurs 2018

 

Sportliche Betätigung bei Sonne, Schnee und guter Luft in Österreich

 

 

Vom 19.1 - 26.1.18 fand für die Siebtklässler die Skifahrt statt. Die acht Klassen fuhren nach Österreich und lernten bzw. übten das Skifahren oder das Snowboardfahren. Die acht Klassen waren auf zwei Hotels verteilt, 3 Klassen waren im „Wolkensteinbär“ in Bramberg untergebracht und drei Klassen im „Wolkensteinblick“ im benachbarten Neukirchen, ich war mit meiner Klasse in Bramberg einquartiert

Die Fahrt nach Österreich dauerte aufgrund Autobahnsperrungen länger als geplant. Das störte aber kaum und die Stimmung war gut. Während der Fahrt gab es zwei Pausen, eine bei einem Burger King und McDonalds, die andere an einer Tankstelle.

In Bramberg angekommen gingen die Schüler zum „Sport 2000 Herzog“ und liehen sich ihre Skier und Snowboards und Helme aus. Das gute war, dass die Klassen in Zeitabständen dort auftauchten, sonst wäre die Warteschlange noch länger gewesen. So ging es ganz flott. Mit Skiern, Skischuhen, Helm und Stöcken  bzw. der Snowboardausrüstung bepackt, liefen wir dann zurück zu unserem Hotel.

 



Es gab mehrere Kurse, in die die Schüler verteilt waren, doch diese waren nicht fest, sondern die Einteilung der Schüler und Skilehrer wechselte. Es gab insgesamt zwei fortgeschrittene Gruppen, zwei Snowboard-Gruppen und mehrere Anfänger-Gruppen. Die Langlaufgruppe war zuerst keine feste Gruppe, sondern wurde so zugeteilt, dass immer einer der oben genannten Gruppe Langlauf hatte. In den letzten Tagen hat sich dies aber geändert und es hat sich eine feste Langlaufgruppe gefunden.

 

 

 



Alle außer den Langläufern  gingen am ersten Tag zum „Wennser Gletscher“. Dies ist ein Trainingshang für Skifahrer und Snowboarder. Dort trainierten wir zwei Tage, dann ging es mit der Gondel hoch auf die Pisten im eigentlichen Skigebiet Wildkogelarena. Vom Schnee her war der erste Tag auf dem „Gletscher“ super, doch dies änderte sich am zweiten Tag. Neuschnee blockierte die Skier gewaltig und erschwerte das Üben. Auf der Piste bei zweitausend Meter Höhe lief das am nächsten Tag aber anders ab.

 

 

 


Nach dem Skifahren durften die Schüler in Dreiergruppen in die Ortschaft gehen, in ihren Zimmern bleiben oder ihre Zeit im Spielraum oder im Bewegungsraum verbringen. In diesen Räumen hatten sie die Wahl zwischen Billard, Tischtennis, Klettern usw.

 

 



Das war jedoch nicht das einzige was man tun konnte. Jeden Abend planten die Lehrer etwas für uns. Es gab ein Tischtennisturnier, einen Spiele-Abend, einen Quiz-Abend, eine Disco, eine Fackelwanderung mit Aprés-Ski und einen Rodel-Abend auf der längsten beleuchteten Rodelbahn der Welt.

Beim Spiele-Abend durften die Schüler ihre eigenen Spiele mitbringen, die dann in Gruppen gespielt wurden. Beim Quiz-Abend bekamen die Schüler 30 Fragen, die sie zu beantworten hatten wie bei „Wer wird Millionär“. Während der Disco haben nicht nur Schüler gezeigt, was sie auf der Tanzfläche können, sondern auch die Lehrer. Die Fackelwanderung war eindeutig spaßig, denn Schüler und Lehrer liefen mit Fackeln in der Hand durch den schneeweißen Wald. Doch das beste Event war die Rodelabfahrt auf der längsten beleuchteten Rodelbahn der Welt, bei der man von der Bergstation der Smaragdbahn bis ins Tal 14 Kilometer mit dem Schlitten hinabfährt. Die Fahrt war so lang, dass wir einen Zwischenstopp in der Skihütte „Zwischenzeit“ machten. Dort powerten wir uns mit Skiwasser auf und fuhren anschließend die Strecke zu Ende.

In der letzten Nacht fand ein bunter Abend statt, bei dem die Lehrer sich verkleideten und das Stück „Dornröschen“ vorspielten. Dort fand dann auch die Preisverleihung für das Tischtennisturnier und den Quiz-Abend statt. Freiwillige Schüler haben vorher noch das Stück „Das verrückte Radio“ einstudiert und dort vorgetragen. Am Ende bekamen wir alle von unseren Skilehrern eine Urkunde mit einem Foto unserer Skigrupppe.

Das war das Ende dieser Fahrt und die Schüler hatten ihr Erlebnis, dass sie mit der ganzen Jahrgang teilen konnten.

Am besten an der Fahrt hat mir das Rodeln gefallen, da man dort bei der Geschwindigkeit super viel Spaß haben kann. Aber auch spannend war die Fackelwanderung, da man Kinder sonst nicht immer mit Feuer durch die Landschaft laufen lässt. Andere jedoch meinen, dass das Ausruhen in der Unterkunft und der Quiz-Abend das Beste waren.


 

 

 

 

(Text: S. El Idrissi / Bilder: Begleitende Lehrkräfte / Bearbeitung: Blu)