Klausurtagung der SV der Leibnizschule

Kommunikation & Kooperation, Rechtsgrundlagen, Schwerpunktsetzungen

 


Vom 24.-16.11.2017 sind wir, als SV-Vorstand der Leibnizschule, gemeinsam mit dem SV-Vorstand der Albert-Schweitzer-Schule nach Bad Homburg gefahren, um dort eine Klausurtagung zu halten.


Die SV der Albert-Schweitzer-Schule und unsere SV haben das in Kooperation gemacht, weil es sich lohnt, gemeinsam wegzufahren und sich miteinander zu vernetzen.


Das Seminar wurde vom Bundesprogramm „Demokratie leben“ finanziert und unterstützt, welches ein wichtiges Programm zur Förderung der Partizipation von Kindern und Jugendlichen ist.


Geleitet und moderiert wurde das Seminar von SV-Berater*innen. SV-Berater*innen kommen vom SV-Bildungswerk und sind teilweise selbst noch Schülervertreter*innen, welche fünftägig zu Teamer*innen ausgebildet wurden und Methoden zur Durchführung eines professionellen Workshops an die Hand kriegen.


Wir haben beim SVB zwei Seminare angefragt: Eins für die ASS und eins für die LS, welche parallel zueinander mit verschiedenen Teamer*innen stattgefunden haben.


Beim Seminar hat sich der SV-Vorstand besser kennengelernt, Maßnahmen zum Teambuilding ergriffen, um die Gruppendynamik zu stärken und sich mit verschiedenen Schwerpunkten für die Arbeit im Geschäftsjahr 2017/18 auseinandergesetzt.


Dies sah wie folgt aus: Am Freitag kamen wir in der Jugendherberge an. Die Teamer*innen waren bereits da und haben die Seminarräume vorbereitet. Da es relativ spät am Abend war, hat es keine inhaltliche Arbeit gegeben, sondern lediglich teambildende Maßnahmen.

 

 

 


Am nächsten Tag (Samstag) ging es um 9 Uhr morgens mit der inhaltlichen Arbeit los. Dabei haben unsere Teamer*innen uns kleine Inputs zum Thema „Kommunikation“ gegeben und wir haben gemeinsam besprochen wie „gute Kommunikation“ aussieht. Dabei haben wir festgestellt, dass für gute Kommunikation jeder einander zuhören und sich gegenseitig respektieren muss. Bei Problemen oder Konflikten muss miteinander gesprochen werden, ohne dabei „Du-Botschaften“ auszusenden. Eher muss man das in Form von „Ich wünsche mir, dass wir so und so miteinander umgehen“ machen.


Nach dem Block Kommunikation wurde über den „SV-Heroe“ gesprochen, also wie wir uns einen perfekten SVler oder eine perfekte SVlerin vorstellen und was er/sie können, machen sollte. Dabei kam raus, dass ein SV-Heroe sich gut mit anderen verstehen, sie respektieren, ihnen zuhören und ihre Wünsche und Kritik Ernst nehmen sollte. Jeder von uns möchte solch ein SV-Heroe sein und gibt auch sein Bestes dafür.


Anschließend an diesem Block wurden wir in unsere Rechte eingeführt, das heißt uns wurde erklärt, wie die „Gesetzeshierarchie“ (Grundgesetz, Ländergesetze, etc.) aufeinander aufgebaut sind und was für eine Bedeutung sie haben. Zudem haben wir die Struktur der Schülervertretung und ihre Rechte besprochen.


Es gab am selben Tag noch eine Zusammenführung mit der Albert-Schweitzer-Schule, mit welcher wir uns über gegenseitige Projekte ausgetauscht und gemeinsame Projektansätze entdeckt haben. Wir haben uns darauf verständigt, gemeinsam ein Medienkonzept für beide Schulen zu erarbeiten, welches den Schulen dazu verhelfen soll, verschiedene Medien (auch im Unterricht) sinnvoll zu verwenden. Die ASS will uns zudem auch mit dem Jahrbuch unterstützen. Dies war eine sehr bereichernde, kommunikative und interessante Runde.

 

 

 


Letztendlich haben wir nach den Blöcken „Kommunikation, Rechtsgrundlagen und Austausch mit der ASS“ haben wir mit der Schwerpunktsetzung unserer Projekte begonnen.

Am Sonntag ging es darum, wie wir effizienter arbeiten können. Dabei haben die SV-Berater*innen uns Methoden an die Hand gegeben, mithilfe derer wir unsere Projekte sinnvoll strukturieren können. Dazu haben wir alle unsere bisherigen Projektideen aufgeschrieben und davon drei priorisiert: Unser angedachtes Medienkonzept zum progressiven Umgang mit Medien im Zeitalter der Digitalisierung, die Online-Umfrage, um die Interessen und Probleme unserer Mitschüler*innen besser verstehen und berücksichtigen zu können und letztendlich das Jahrbuch. Auf diese drei Projekte wollen wir in diesem Geschäftsjahr einen besonderen Fokus legen.

 

 


Daher haben wir Arbeitsgruppen gebildet, welche sich mit Zielsetzungen und Maßnahmenplänen zu den jeweiligen Projekten beschäftigt und Strategien bzw. Umsetzungspläne erarbeitet haben.

Diese wurde wiederum im Plenum vorgestellt und beschlossen.





Insgesamt lief die Klausurtagung, dafür, dass wir zum ersten mal als Vorstand weggefahren sind, sehr sehr erfolgreich. Wir haben eine sehr schöne Gruppendynamik, einen starken Zusammenhalt und viel Potenzial in den verschiedensten Bereichen entdeckt und aufgebaut, welches im Laufe unserer SV-Arbeit ausgeschöpft werden soll. Ich persönlich bin froh, einen solch tollen, kreativen und produktiven SV-Vorstand zu haben, der bei allem zusammenhält, und ich freue mich, mit unseren neuesten Projekten ab Februar 2018 starten zu können!





(Text & Bild: Hibba Kauser (Stadt-/Schulsprecherin) / Bearb.: Blu)