Leibnizweihnacht 2017

Gemeinsame Feier (in) sozialer Harmonie

 

 

Am Donnerstag vor den Weihnachtsferien fand in St. Peter die Leibnizweihnacht statt.

 

Eine halbe Stunde vor dem Start um 19.30 Uhr war die Kirche schon gefüllt, voller aufgeregter Sänger, Cellisten, Gitarristen, Techniker sowie von dem einen oder anderen nervösen Lehrer. Und auch als die Kirche sich nach und nach füllte, waren die meisten nicht weniger nervös, schließlich kamen immer und immer mehr Leute rein, die am Ende sogar hinter den Bänken stehen mussten.

 

 

 

 

 

Nach einer besinnlichen Einführung durch Pfarrer Janusz Pietrowski begann der Einstieg, den die 6er-Band bestritt, die dieses Jahr samt Gitarre, Bongos und Cajón zum ersten Mal auftrat. Unter der Leitung von Moderatorin R. Koca und ihrer Freundin, die gemeinsam die Kirche warm begrüßten und auch noch den restlichen Abend die Veranstaltung begleiteten, folgte das Orchester zusammen mit der grandiosen Solistin S. Babic und dem kleinen Chor, die gemeinsam das Märchen von Hänsel und Gretel musikalisch aufführten. Anschließend wurden drei Stücke vom kleinen Chor dargeboten, unter anderem der Klassiker „Hallelujah“ des verstorbenen Musikers Leonarad Cohen, sowie ein weiterer Song mit der Schulband. Danach trat die Schulband, bestehend aus 2 Gitarristen, einem Bassisten, einem Schlagzeugspieler, einem am Synthesizer, einer PIanistin/Sängerin und einer überzeugenden „Leadsängerin“ mit zwei bekannteren Songs auf, die eine sehr gute Stimmung unter den Leuten machte, samt dem abschließenden Auftritt des großen Chors, der begleitet vom Orchester ein Weihnachtslied in lettischer Sprache vorführte. Und obwohl man rein gar nichts (sprachlich) verstand, schaffte der Chor es allein durch seine Stimmen, die Zuschauer zu überzeugen, und es gab (auch hier) lauten Beifall.

 

Und natürlich war auch dieses Jahr wieder der DS-Kurs der 9. und 10. Klasse dabei, der seine Szenen zwischen den verschiedenen musikalischen Beiträgen aufführte. Während letztes Jahr die Geschichte eines zu netten Dorfbewohners erzählt wurde, der es einfach nicht übers Herz brachte, Josef und Maria wegzuschicken, und damit die Geschichte vermasselte, trug dieses Jahr der DS-Kurs die Weihnachtsgeschichte humorvoll auf die heutige Zeit übertragen vor, erzählte die Geschichte einer „Nikolausverleih GmbH“ und die der Frau, die drei wahrhaftige Wünsche bekam. Der DS-Kurs sorgte damit sehr erfolgreich für die Lacher in der Kirche.

 

 

 

 

 

Nach dem Lied „Der Mond ist aufgegangen“, das auch das Publikum zum Mitsingen animierte, wurde dieser Abend schließlich in einer vorweihnachtlichen Stimmung beendet. Natürlich wurden an diesen Abend wieder verdient die Lehrer geehrt, die wie jedes Jahr die Veranstaltung planen, mitgestalten, Chöre, Bands und Orchester leiten und auch begleiten, die gemeinsam mit DS-Kursen wunderbare Geschichten erzählen und die Technik Crew leiten (die mal wieder wunderbar den Abend begleitet hat). Schließen wurden alle noch eingeladen, draußen auf dem Parkplatz der Kirche mit Glühwein und Gebäck den Abend ausklingen zu lassen.

 

Einen großen Dank an alle Schülerinnen und Schüler, Orianne Robert (die wunderbare Dame an der Harfe), Lehrerinnen und Lehrer und Pfarrer Piotrowski, die bei der Leibnizweihnacht mitgewirkt haben.

 

 

 

 

 

Insgesamt wurde eine hohe künstlerische Qualität erreicht, wofür alle Beteiligten (die Darbietenden ebenso wie jene, die der Veranstaltung den rechten Ton verliehen und sie ins rechte Licht rückten) - sowohl beim übenden Vorbereiten als auch bei der Aufführung selbst, die eine enorme technische, künstlerische und soziale Harmonie erforderte und bewies - einen großen technischen und kreativen Aufwand zu betreiben hatten, worauf sie sich offensichtlich mit großem Eifer und großer Begeisterung eingelassen hatten.

 

Ziel war es bei alldem, das christliche Weihnachtsfest, das von vielen von denen, die es feiern, vor allem als Fest der Familie, des Zusammenhalts und der Versöhnung angesehen wird, als Gelegenheit zu nutzen, als Schulgemeinschaft gemeinsam, und zwar unabhängig von der je eigenen religiösen beziehungsweise weltanschaulichen Ausrichtung, zu demonstrieren, dass ein vielfältiges Miteinander gelingen kann und eine Bereicherung ist.

 

In diesem Sinne wünscht die Leibnizschule allen ein frohes, gesundes, gewaltfreies und erfolgreiches neues Jahr 2018 in harmonischer Gemeinschaft!

 

 

 

 

 

 

(Text: A. Schwarzwälder, M. Quang & Blu / Bilder: A. Weschke; Collagen: Blu)