Abiwood - 12 Jahre im falschen Film

Mottowoche und Akademische Feier des Abiturjahrgangs 2017

 

Während der "Motto-Woche", in der die diesjährigen AbiturientInnen jeden Tag in einem anderen Outfit die Pausenhalle des Neubaus okkupierten und (im positiv hervorzuhebenden Unterschied zu dem ein oder anderen vorherigen Jahrgang erfreulich sozialverträglich) durch die Klassen zogen, mochte wohl mancher Beobachter (Schüler, Lehrer, ggf. Eltern) wähnen, er sei im falschen Film.


Kriegsfilm, 1001 Nacht oder Bollywood und schließlich Zombiesplatter oder Seuchendrama nebst ein paar vielleicht Selbstfindungsanimationen (a là "Findet Ego") oder Öko-Dystopien repräsentierenden Hummern - in gewisser Weise spiegelte die Mottowoche offenbar wieder, welche Themen und Einflüsse und welcher Zeitgeist diese letzten 12 Jahre für die SchülerInnen prägten...


Die Schülerinnen und Schüler des Abiturjahrgangs indes beschränken sich in solcher Einschätzung nicht bloß auf eine Woche, mit ihrem Motto "Abiwood" tun sie kund, das Gefühl zu haben, sich "12 Jahre im falschen Film" befunden zu haben.
Am Freitag, 23.06.2017 gelangte aber auch dieser Film zu seinem Abspann - der Akademischen Feier.
 
Im Bild blieb dabei auch Schulleiter Dombrowski in seiner Ansprache zur Akademischen Feier, als er den Schülern attestierte, sich bereits jetzt als "hervorragende Hauptdarsteller" in ihrem eigenen Film erwiesen zu haben. Mit dem Abitur hätten sie aber einen "Schlüssel für die Zukunft" in der Hand, um künftig in ihrem je eigenen Film auch noch Regie führen zu können.

So macht das erfolgreich absolvierte Abitur als Finale einer Schulzeit, die je nach SchülerInnencharakter, -neigung und -leistung mal wie Actionfilm anmutete, oft als dramatisch erlebt wurde, bei einigen spannend wie ein Krimi war und bei manchen wie ein Superheldenstreifen daherkam, gespannt auf das Sequel, das sich längst nicht mehr auf die drei aristotelischen Einheiten von Raum, Zeit und Handlung beschränken muss, sondern sie nun endlich entgrenzen kann und darf.

 

Exemplarisch abgebildet Schulleiter Dombrowski, Oberstufenleiter Schweinsberg und die JahrgangsrednerInnen aus der Riege der Laudatoren - die viel Gutes über diesen Jahrgang zu sagen wussten! :-D


In gewisser Hinsicht blieben auch die Ansprachen der vier Jahrgangs-Redner (T. Margaritis, C. Schlömer, L. Rodriguez und Y. Cheema) im Bild, die an Dsnkesreden bei Filmpreisverleihungen erinnerten. Sie sprachen ihren Dank all jenen aus, die sozusagen als Regisseure und Kameraleute (Schule und Lehrer), Schauspiellehrer und Psychotherapeuten und Caterer (Eltern und Familie), als Komparsen und Set-Assistenten (Mitschüler) und nicht zuletzt als Co-Stars ("Freunde, die selbstgewählte Familie") sie auf ihrem Weg begleitet und unterstützt haben.

 

Schulband und Lehrerband steuerten den passenden Soundtrack bei...


Preisverdächtig war auch die Musik, mit der wiederholt die Schulband und zuletzt auch die Lehrerband (obgleich terminbedingt diesmal nur als Duo, aber deshalb nicht weniger spielfreudig und -fähig!) die Veranstaltung untermalten.

 


...and the Winner is...:

...weit mehr als nur eine/r, wurde doch eine ganze Reihe von SchülerInnen für ihre herausragenden Leistungen geehrt.

So ehrte Herr Langenohl E. Ulutürk für dessen Leistungen im Fach Mathematik, gleiches tat ihm Frau Eller für das Fach Physik, in dem zugleich auch Daniel Dadras sich hervorgetan hatte. Herr Woll ehrte M. Emmelheinz für die Leistungen im Fach Erdkunde, Herr Schweinsberg A. Cerezo Ruiz und L. Rodriguez Olaya für ihre Kompetenzen im Fach Spanisch und Frau Simons würdigte die Bestnoten von C. Freyer, P. Walther und K. Walther.

Das beste Abitur mit der Note 1,0 verdienten sich wiederum C. Freyer und D. Dadras und darüber hinaus T. Kautz.


Im je persönlichen Film dürften die Ehrungen für herausragende Leistungen durchaus mit einer Oscarverleihung mithalten können...


Abräumer des Abends aber war uneinholbar mit vier Auszeichnungen A. Kempf. Geehrt wurde er für seine exzellenten Leistungen in den Fächern Chemie (durch Frau Sahm) und Erdkunde (durch Herrn Woll), Herr Klein durfte ihm zur Verleihung des Karl-von-Frisch-Preises gratulieren und Herr Dombrowski und Herr Schweinsberg ehrten ihn als den vierten Schüler dieses Abiturjahrgangs, der seine Reifeprüfung mit der Note 1,0 bestanden hat.


Bevor die Veranstaltung entspannt ausklingen konnte, indem man mit Sekt auf die erfolgreich absolvierte Schullaufbahn anstieß, in Gesprächen die zwölf Jahre Revue passieren ließ oder Pläne für die Zukunft schmiedete oder fozografierend bleibende Erinnerungen an diesen Moment schuf, wurden den Absolventinnen durch ihre Tutoren feierlich die Abiturzeugnisse überreicht.



Das Abitur als würdiger Verdienst einer 103-fachen Schullaufbahn - alles andere als ein Flop!


Wir gratulieren den diesjährigen AbiturientInnen sehr herzlich zu ihrem erfolgreichen Abschluss und wünschen ihnen für die Zukunft - um im Bild zu bleiben - intetessante Settings, gute Mitspieler und spannende Drehbücher, auf dass sie sich nie mehr werden fragen müssen, ob sie sich im falschen Film befinden - jetzt, da es ganz und gar der ihre sein kann...

 

 

Ein begeisterter und begeisternder Jahrgang! :-D




In diesem Sinne: Ton ab; Film läuft uuuuuuuuund: Klappe bitte!

 

 

 

 

(Blu)