Workshop „Adobe After Effects“

Die Technik-AG bildet sich fort...

 

Vom Freitag, den 10.03.17 bis zum Sonntag, den 13.03.17 besuchte die Technik-Crew der Leibnizschule Offenbach mit Herrn Stottmeier einen Workshop zum Thema „Adobe After Effects“ in der Medienakademie Wiesbaden.

Beginnend mit einer etwas längeren Zugfahrt wurden wir in der Fabrikation, die zur Medienakademie umgestaltet wurde, begrüßt, wo es auch schon direkt nach einem kurzen Rundgang mit dem Workshop anfing. Für die Fortbildung wurden uns iMacs zur Verfügung gestellt, worauf wir das Programm von Adobe schrittweise kennenlernten. Dabei wurde uns erklärt, wofür After Effects nützlich ist. After Effects ist eine Animationssoftware aus dem Hause Adobe, die u. a. Videos mit mannigfaltigen Effekten beleben kann.

 

 

 

 

Gruppenbild der Technik AG mit dem AG-Leiter Herrn Stottmeier und dem Workshop-Leiter Maurice Treffler.


Am ersten Tag lernten wir After Effects zunächst kennen. Dafür erstellten wir ein Comic Intro mit Iron Man, Spiderman und Batman, so wie man es evtl. von Marvel kennt. Diese Übung erklärte uns wie man Objekte, also in diesem Fall Bilder, bewegt und diese animiert, was mit einer Kamera innerhalb der Sicht geschehen sollte. Die Grundlagenaufbereitung erstreckte sich über den ganzen Tag, wobei es für eine Stunde eine Mittagspause gab, wo wir alle gemeinsam mit Maurice Treffler, dem Tutor des Workshops, in einer Gaststätte gegessen haben.

 

Die Workshop-Gruppe beim gemeinsamen Essen.


Während sich der erste Tag eher darum drehte, eine Grundlage zu schaffen, um dann damit arbeiten zu können, war der zweite Tag dafür da, diese Grundlagen für Projekte umzusetzen.

Dieser begann mit einem neuen Projekt. Wir befassten uns zunächst mit 3D-Animationen und wie man diese in After Effects verwirklichen kann. Danach bestand unsere Aufgabe darin, eine Bühne aus 2D-Bildern und sich öffnenden Vorhängen zu erstellen. Auf dieser Bühne platzierten wir das Logo der Leibnizschule und animierten diese mithilfe der Kameraführung, was wir am ersten Tag kennengelernt hatten.


Maurice Treffler erklärt den SchülerInnen die Bedienung der Animationssoftware.


Außer der 3D-Animation befassten wir uns außerdem mit dem Motion Tracking. Motion Tracking erfüllt den Zweck, Bewegungen von Objekten in Videos zu analysieren und zu verfolgen. Anschließend können die Bewegungen auf andere Objekte übertragen werden. Bei Motion Tracking ist zwischen normalem Tracking und 3D-Tracking zu unterscheiden. Bei normalem Tracking ist das Objekt abhängig von der Bewegung eines Bildes. Bei 3D-Tracking wird das Objekt so platziert, dass es wirkt, als sei es im dreidimensionalen Raum des Videos. Wir lernten beide dieser Tracking-Methoden mithilfe von Beispielen kennen, danach hatten wir selbst die Möglichkeit, dieses Wissen zu erproben und zu vertiefen.

 

Die Schüler der Technik-AG erproben ihre neu erworbenen Fähigkeiten...


Tag 3, und damit der letzte Tag, war ein Tag, wo wir alles Vorangegangene wiederholt und vertieft haben, aber auch etwas Neues gelernt haben: Nämlich die Rotoskopie. Rotoskopie ähnelt dem Abpausen. Man kann mithilfe des Rotoskopieverfahrens Objekte aus Videos herausschneiden und dann separiert editieren. Um dieses Verfahren zu üben haben wir eine Person aus einem Interview „maskiert“ und diese mit verschiedenen Effekten, wie einem schwarz-weiß Filter, bearbeitet.

 

Auch Herr Stottmeier lernt hinzu und animiert Batmans Gegenspieler Joker...


Als Gesamtes betrachtet gefiel mir der Workshop. Ich habe viele Dinge des Programms so noch nicht gekannt, weswegen dieser Workshop ziemlich hilfreich war, zudem man dieses Wissen auch außerhalb des Workshops anwenden kann; ein gutes Beispiel wäre das Animieren von Aufnahmen, die an Veranstaltungen in der Leibnizschule aufgenommen werden. Die lockere Atmosphäre, die dort herrschte, beeinflusste ebenfalls meine Ansicht positiv. Was mir auch gefiel, war die Interaktivität und die Freiheit, die es uns Schülern ermöglichte, selbst kreativ zu werden. Zudem wurde uns ein USB-Stick geschenkt, auf dem wir unsere eigenen Videos mitnehmen konnten. Es wurde nie langweilig und ich würde mich freuen, wenn man noch einen vergleichbaren Workshop besuchen könnte, denn Wissen kann man nie genug haben.

 



(Rawel Ahmad (Technik-AG); Bearb.: Blu)