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Kursfahrt Deutsch-LK Gensen &Mathe-LK Eller zum Gardasee


Ein Bericht von Antonia Petri

1. Oktober 2017 – Ankunft in Salo

Unsere Kursfahrt begann am Sonntag, den 1. Oktober 2017 früh morgens vor der Leibnizschule.

Wir, der Deutsch LK unter der Leitung von Frau Ylva Gensen, der Mathe LK unter Leitung von Frau Gertrud Eller und Herr Martin Schweinsberg als männliche Begleitperson stiegen in unseren Bus.

Die ersten Stunden hörte man im Bus so gut wie nichts, da alle geschlafen haben, doch mit der Zeit wurde es immer lauter und man hörte Gelächter, Gerede und Musik.

Nach zwölf Stunden Fahrt kamen wir endlich in Salo an.

Nach einem kurzen Fußweg zu unserem Hotel stellte sich uns der nette Hotelwirt Enrico vor und wir gingen auf unsere Zimmer.

Diese waren zwar sehr einfach eingerichtet, aber gemütlich und sauber.

Danach gab es direkt unser "3-gängiges-Abendessen": Nudeln mit Tomatensoße, Salat und Schnitzel bzw. Eier für alle Vegetarier.

Nach dem Abendessen hatten wir noch einmal die Möglichkeit, in Kleingruppen Saló zu erkunden.

Da das Hotel direkt am Strand lag, sind die meisten zum Hafen, an einen nahe liegenden Steg oder auch die Strandpromenade mit den vielen Restaurants und Bars entlang gelaufen, während andere die Altstadt erkundeten.

 

2.Oktober 2017 - Verona

Unsere Führung in Verona begann um 9 Uhr an der fast 1000 Jahre alten Stadtmauer.

Wir erfuhren, dass Verona aufgrund seiner Nähe zum Wasser schnell zu einem Handelszentrum wurde. Als nächstes führte uns unser Weg zum Wahrzeichen von Verona, der Arena. Diese wird als Amphitheater genutzt. Hier konnte man vor 2000 Jahren ohne Eintritt bezahlen zu müssen Sklaven- und Gladiatorenkämpfe beobachten. Heutzutage wird die Arena jedoch als normales Theater verwendet.

Von dem Hauptplatz von Verona, machten wir uns auf den Weg in die Altstadt, durch die älteste Straße Veronas. Nach einigem Laufen erreichten wir die römisch-katholische Kirche Santa Maria Antica. Über dem Eingang thront ein Sarkophag, welchem man beim Eintreten seine Ehrfurcht erweisen musste. 

Unser letztes Ziel in Verona war der von Touristen meistbesuchte Platz der Stadt: Der berühmte Balkon von Romeo und Julia. Was viele aber nicht wissen ist, dass der Balkon erst lange nach dem Erscheinen von Shakespeares Romeo und Julia erbaut wurde. Neben dem Balkon ist auch die 1972 errichtete Julia-Statue eine große Attraktion, da ein jeder, der ihre Brust anfasst, angeblich ewiges Glück in der Liebe bekommen soll.

Den Tag haben wir dann mit einem Besuch in der Ölmühle des Weinguts Avanzi ausklingen lassen. Hier hatten wir nach einer kurzen Führung die Möglichkeit verschiedene Weine zu probieren. Leicht angeheitert und erschöpft wurden wir dann von unserem treuen Busfahrer zurück ins Hotel gebracht.

 

3. Oktober 2017 - Venedig

Um 9 Uhr brachen wir zu einer dreistündigen Busfahrt nach Venedig auf. Das Wetter ließ leider zu wünschen übrig, was jedoch schnell vergessen war, als wir von einem privaten  Boot abgeholt wurden und in die Stadt schipperten.

Auf der Insel angekommen, trafen wir unsere Reiseführerin auf dem Markusplatz. Neben der Besichtigung einiger Sehenswürdigkeiten, wie dem berühmten Markusdom, erfuhren wir auch viel über die Geschichte Venedigs und die vielseitigen Besonderheiten der Stadt, wie zum Beispiel, dass sie durch einen geschickten Trick auf Watt gebaut wurde. 

Nach der 90-minütigen Führung trennten sich unsere Wege und alle machten sich auf die Suche nach einem günstigen Restaurant, da durch die Einschiffung aller Waren nach Venedig die Preise sehr hoch sind. Nachdem jeder einmal über die Rialtobrücke gelaufen und durch die vielen kleinen Gässchen an den Wasserstraßen entlang geschlendert war, fuhren wir wieder zurück ans Festland. Wieder festen Boden unter den Füßen, brachte uns der Bus zurück ins Hotel, wo uns das Abendessen schon erwartete.

 

 

 

 

4.Oktober 2017 – Salo

Nach zwei langen Tagen in Verona und Venedig blieben wir am Mittwoch in Salo. Frau Gensen, Frau Eller und Herr Schweinsberg hatten sich für uns Schüler eine Rallye ausgedacht, die wir in Kleingruppen bestreiten sollten. Dabei waren die verschiedensten Aufgaben zu erledigen, durch die wir mehr über die Geschichte der Stadt erfahren sollten, in Kontakt mit Einheimischen kommen und unser Geschick im Handeln und Verhandeln beweisen mussten. Auch unsere Mathekenntnisse und unser lyrisches Können wurden in einzelnen Aufgaben gefordert.

Nach langen Wegen quer durch die Stadt kam es auch mal vor, dass sich zur Pause in ein Café direkt am See gesetzt und das sonnige Wetter genossen wurde. Nachmittags stand noch eine Bootstour nach Sirmione, einem weiteren kleinen Örtchen am Gardasee auf der Tagesliste.

Nach etwa einer Stunde Bootsfahrt kamen wir in Sirmione an. Dort verbrachten wir die Zeit in einem kleinen Restaurant und genossen eine Pizza oder verteidigten unser Eis am Hafen gegen hungrige Möwen und Tauben. Auch einen idyllischen Strand und eine alte Burg gab es hier zu besichtigen.

Zurück im Hotel wurden nach einem leckeren Abendessen auf der Dachterrasse die Ergebnisse der Rallye bekanntgegeben. Alle bekamen eine kleine, schokoladige Belohnung für ihre Bemühungen. Die ersten drei Plätze bekamen selbst gesammelte Muscheln von Frau Eller oder heißbegehrte Hausaufgabengutscheine. Den restlichen Abend verbrachten Lehrer und Schüler zusammen auf der Dachterrasse und ließen den schönen Tag ausklingen.

 

5.Oktober 2017 -  Mailand

Unsere letzte Tagestour führte uns nach Mailand. Mit etwas Verspätung, aufgrund des vielen Verkehrs in der Stadt, kamen wir gegen Vormittag am berühmten Castello Sforzesco an, wo wir unseren Stadtführer trafen.

Nachdem wir uns im Innenhof des Schlosses umgesehen hatten, machten wir uns auf den Weg in die Neustadt zum nahegelegenen Designerviertel in der Via Montenapoleone.

In der Galleria Vittoria Emanuele II befanden sich an jeder Ecke große Designerläden wie Gucci, Versace, Prada oder Louis Vuitton. Als letztes machten wir uns auf dem Weg zum Mailänder Dom, wobei wir einiges über die Geschichte der Stadt lernten.

Die drittgrößte Kirche der Welt, der Duomo Milano, ist auf einen Blick kaum zu erfassen und wir lernten, dass sich viele Baustile mischten, da der Bau des Doms mehrere Jahrhunderte gedauert hatte.

Am Dom trennten wir uns von unserem Stadtführer und hatten ca. 4 Stunden Freizeit, in denen wir in den Einkaufsstraßen als Gruppe bummelten und uns schließlich etwas zu Essen holten; in Italien gibt es nicht nur gute Pizza und Pasta, sondern auch leckeren Döner ;).

 

6. Oktober 2017 - Heimfahrt

Um 8:00 Uhr, nach unserem letzten Frühstück, brachten wir unsere Koffer nach unten und überprüften ein letztes Mal unsere Zimmer auf Sauberkeit und nach vergessenen Stücken.

Nachdem wir unsere Koffer und Taschen in den Bus eingeladen hatten, hatten wir noch einmal die Möglichkeit uns in der nahegelegenen Bäckerei oder im Supermarkt etwas zum Essen für die Fahrt zu kaufen.

Danach ging es los: unsere lange Heimfahrt.

Die Begeisterung war, wie zu erwarten, nicht sonderlich groß.

Unsere erste Pause war mitten im Nirgendwo.

Es gab keine Essensmöglichkeiten, jedoch einen schönen Waldweg, an dem ein Fluss fließt und von dem aus man einen tollen Blick auf die Berge hat. Auch die Luft war hier außerordentlich gut; Kontrastprogramm zum mittlerweile stickigen Bus!

Abends kamen wir gegen 21:30 Uhr wieder an der Schule an, wo die meisten von Familie und Freunden freudig begrüßt worden sind.

Somit war unsere Kursfahrt vorbei. Wir durften wunderschöne Orte kennenlernen und haben nicht nur den Kurszusammenhalt untereinander, sondern auch mit dem Mathe LK gestärkt und die vielen Fotos werden uns wohl noch lange an diese tolle Erfahrung erinnern.