NEWS

Kitapatenehrung im Klingspormuseum


Die Kitapatinnen und -paten der Leibnizschule.

Applaus galt den Patinnen und Paten wie auch der Band der Mathildenschule.

Stadtverordnetenvorsteher Herr Färber überreichte die Ehrenamtsurkunden des Landes Hessen.

Zudem gab es kleine Präsente.

Der Ehrenamtsbeauftragte Herr Knecht überreichte Frau Levi-Wach von der Lokalen Agenda 21 einen Scheck über 400 Euro für das Projekt.

Frau Prof. Dr. Haller sprach als Mitinitiatorin des Projekts sehr bewegend von ihren eigenen Erfahrungen als Flüchtlingskind.

Herr Dr. Soltek, Leiter des Klingspormuseums überreichte den Jufgendlichen ein Foto von einem Graffiti aus dem S-Bahn-Schacht Kaiserlei: "Youth Force"

Musikalisch begleitet wurde die Feier von der Brass Band der Mathildenschule.

Mit 15 Patinnen und einem Paten stellten Leibnizschülerinnen und -Schüler die größte Gruppe.

Sabah Ahmed, Amina Hamidovic, Rabianur Koca, Rojan Hasan, Büsra Kaynar, Florina Silka, Helene Hackethal, Yasmin El Alami, Hava Ahmadi, Tasnim Filali, Vincent Glavan, Hamiyde Koc, Celina Skinner, Dilan Yigit, Selma Mulic und Beyza Koca gilt großer Dank: Sie haben sich ein Jahr lang um ein Kita-Kind oder eine kleine Gruppe besucht,  um ihnen über Spiel und Zuwendung die deutsche Sprache näher zu bringen, eine verantwortungsvolle und angesichts der Flüchtlingskrise wachsende Aufgabe. Sabah Ahmed, Amina Hamidovic und Rabianur Koca sind schon im zweiten Jahr dabei! Alle Patinnen und Paten berichteten positiv von den Erfahrungen mit den Kindern und ihren Fortschritten.

Dass der Jugend nachgesagt wird, sie sei egoistisch und nur an Materiellem interessiert, widerlegten alle am Kitapaten-Projekt beteiligten Organisatoren: Der Leiter des Klingspormuseums Herr Dr. Soltek, dessen Haus der Feier einen würdigen Rahmen bietet, verbildlichte das Engagement der Jugendlichen, dadurch dass er ihnen ein Foto eines Graffitis aus dem S-Bahn-Schacht Kaiserlei überreichte, welches lautet: "Youth Force"! Frau Prof. Dr. Haller unterstrich den Wert der Arbeit der Patinnen und Paten, indem sie deutlich machte, wie wenig selbstverständlich ein solches Projekt ist: Sie hatte die Anfänge miterlebt und für das Projekt gekämpft, als ihr vor 16 Jahren diesbezüglich jede Menge Pessimismus entgegenblies. Vor dem Hintergrund ihrer eigenen Flüchtlingserfahrung als Kind, wovon sie sehr bewegend berichtete, betonte den unschätzbaren wert dieses Engagements.

Damit diese Arbeit fortgeführt werden kann, überreichte der Ehrenamtsbeauftragte Herr Knecht Frau Levi-Wach, der Organisatorin des Projekts seintens der Lokalen Agenda 21 der Stadt Offenbach einen Scheck über 400 Euro. Der Stadtverordnetenvorsteher Herr Färber vertrat OB Horst Schneider bei der Überreichung der Ehrenamtsurkunde des Landes Hessen, zu der es außerdem einen To-Go-Becher aus Bambus aus einem sozial-ökologischen Projekt gab, mit dem Müll vermieden werden kann.

Applaus und Dank, Becher und Foto gab es abschließend auch für die Lehrkräfte (d.h. für die Leibnizschule Frau Schöne) und Erzieherinnen, die die Jugendlichen für das Projekt gewinnen und sie dabei begleiten.