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Berufsberatung von Eltern, Ehemaligen und Freunden der Leibnizschule für Oberstufenschülerinnen und – schüler


In der Runde der (auch angehenden?) Wirtschaftsprüfer und Steuerbreater

Namensschilder gab es auch fürs Revers und Getränke sowieso.

Information über den Beruf als Volkswirt(in).

Die Perspektiven eines Wirtschaftsinformatikers sind viele, wie hier erläutert wird.

Nicht nur die Uni Mainz, auch das Handwerk Offenbach ist eine Option.

Etwas hat jeder mitgenommen...

Nicht nur von Herrn Dombrowski und Herrn Kunitsch kam ein großes Dankeschön.

Jetzt liegt es in der Hand der Schüler, die Eltern haben bereits ihre Wege eingeschlagen und fahren damit gut.

Über 60 Beruftätige informierten die Q2&4 am Dienstagsabend vergangener Woche.

Der Eine kann schon bald die Ausbildung zum Kampfpiloten der Luftwaffe beginnen und ein Anderer hat einen Platz an der Universität von Lausanne. Doch damit sind die beiden angehenden Abiturienten eine Ausnahme, denn kaum ein Schüler oder eine Schülerin kann jetzt schon sagen, welcher Beruf es mal werden soll. Schier unzählige Möglichkeiten zu haben ist toll, aber macht die Entscheidung schwieriger. Verständlicherweise blicken die meisten erst einmal bis zum Abitur.

Dass sämtliche Gedanken bis zum Sommer nach dem großen Ereignis aufgeschoben werden, soll aber vermieden werden, da zahlreiche Anmeldungen eher stattfinden müssen, beispielsweise zum Dualen Studium. Deshalb setzt die Leibnizschule nicht nur auf die professionellen Berufsberatertermine während der Schulzeit, sondern lädt in regelmäßigem Turnus Eltern, Ehemalige und Freunde der Schule ein, damit sie von ihrer Tätigkeit berichten und die Schülerinnen und Schüler gezielt Fragen stellen können. Somit kamen in der vergangenen Woche über 60 Berufstätige dankenswerterweise nach ihrem Arbeitstag am Abend in die Schule, wo beide Jahrgänge der Qualifikationsphase sie teils mit vorbereiteten Fragen, teils mit Fragezeichen erwarteten. PoWi-Lehrer und Organisator Rouven Kunitsch hatte sich um eine möglichst große Bandbreite an Berufen bemüht und Schülerinteressen im Vorfeld erfragt. In einer Turorenstunde im Leistungskurs war zudem bereits über persönliche Stärken, Lebensziele und Wertvorstellungen gesprochen worden.

Nach einer Begrüßung durch Schulleiter Christoph Dombrowski geleiteten Schülerinnen und Schüler die „Berater“ in die für sie vorbereiteten Räume, dann hatten Kleingruppen jeweils ca. 20 Minuten Zeit, zuzuhören und zu fragen, bis gewechselt wurde. Die anfängliche Schüchternheit wich ebenso wie die Ratlosigkeit; die Fragen wurden konkreter und reger im Laufe des Abends, von „Welche Voraussetzungen brauche ich für Psychologie?“ hin zu „Wie einfach oder schwer ist die Abgrenzung vom Leid des Patienten?“. Die Psychiaterin und Psychotherapeutin beantwortete dies geduldig und mit Beispielen mehrere Male am Abend ebenso wie ihre Kollegin die Kinder- und Jugendpsychotherapeutin.

Ähnlich wie die Psychologinnen erfreuten sich die Wirtschaftsprüfer des regen Zulaufs. Sie berichteten von Einblicken in alle großen Firmen Deutschlands nach einigen Berufsjahren, von Reisetätigkeit und projektorientiertem Arbeiten. Auch die IT kann sich Hoffnung auf Nachwuchs machen: Mit Powerpoint und Flyern ausgestattet konnten Vertreter der Berufsakademie der Firma Controlware veranschaulichen, was die Jugendlichen erwarten würde. Und wenn ein ehemaliger Leibnizschüler erzählt, wie es im Innern der „heute-journal“-Redaktion beim ZDF zugeht und wie man seine eigene IT-Firma gründet, dann entstehen bei manchem Träume.

Sicherlich ermutigend für die Schülerinnen und Schüler war es, zu sehen, dass, zu welcher Berufsgruppe sie auch kamen, der geladene Vertreter bzw. die Vertreterin für seinen/ihren Job brannte.

Allen sei herzlich gedankt für die Zeit, die sie sich an dem Abend genommen haben!

 

 Sö