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PPP-Stipendium geht an Miklas W.


Wir gratulieren zu einem Jahr USA!

 

Der Neuntklässler Miklas Weinert hat geschafft, was bisher nur etwa alle 15 Jahre einem Leibnizschüler gelungen ist: Er hat den begehrten Stipendienplatz des Parlamentarischen Patenschaftsprogramms (PPP) des Deutschen Bundestags und des US-Congress ergattert. Ein solches Stipendium wird jedes Jahr an eine Schülerin oder einen Schüler unseres Bundestagswahlkreises vergeben.

 

Im Rahmen dieses Austauschprogrammes wird Miklas als Junior-Botschafter für Deutschland den American Way of Life erleben, in einer Gastfamilie ein zweites Zuhause finden und eine amerikanische Highschool besuchen. Wie Miklas können so jedes Jahr Stipendiaten aller Bundestagswahlkreise und amerikanischer Bundesstaaten ihren Beitrag zur deutsch-amerikanischen Freundschaft und zur Völkerverständigung leisten.

 

Miklas musste ein zweistufiges Auswahlverfahren durchlaufen, bis er im Januar die gute Nachricht erhielt. Es läuft zunächst über ausgewiesene gemeinnützige Jugendaustauschorganisationen, in seinem Fall den American Field Service e.V. (AFS), der das Programm auch durchführt. Die zuständigen Organisationen entscheiden jeweils im Herbst, ob die Bewerber zu einem Auswahlgespräch eingeladen werden. In diesen Gesprächen, an die sich eine Diskussionsrunde und ein Test der allgemeinen politischen Bildung anschließen, wird geprüft, ob die Bewerber für ein Stipendium in den USA geeignet sind. Neben guten Schulleistungen und guten Englischkenntnissen der Bewerber kommt es vor allem auch auf die soziale Kompetenz an, das politische Allgemeinwissen und das Interesse am politischen und gesellschaftlichen Leben. Entscheidend für die Auswahl ist das gesamte Persönlichkeitsbild und die Eignung, als Juniorbotschafter am PPP teilnehmen zu können. Im zweiten Schritt des Verfahrens wählt der oder die für den Wahlkreis zuständige Bundestagsabgeordnete einen Kandidaten aus der Liste der Austauschorganisation aus. Für unseren Wahlkreis entscheidet MdB Björn Simon, wen er am besten dafür geeignet hält Deutschland zu vertreten. Bewerbungen für das Vollstipendium für das Schuljahr 2020/2021 sind übrigens vom 2. Mai bis 13. September 2019 möglich.

 

Wer mehr über die Möglichkeiten, ein Jahr im Ausland die Schule zu besuchen und in eine neue Kultur einzutauchen, erfahren will, kann am Mi 16. Oktober 2019 in den Konferenzraum der Leibnizschule kommen. Dort wird um 18 Uhr bei unserem jährlichen Infoabend über Aufenthalte mit Embrace England und an der Huntington School in York informiert. Auch Eltern und SchülerInnen anderer Schulen sind willkommen. Um 19.15 Uhr geht es um weltweiten Langzeitaustausch. Dabei informiert Frau Girardot über die Programme des Deutsch-Französischen Jugendwerkes und Frau Grasmück-Werner berichtet über Programme gemeinnütziger Anbieter und ihre Stipendien, mit denen man über 40 Länder weltweit kennenlernen kann. Hier hat auch Miklas erstmals vom PPP-Stipendium erfahren, und hier will er 2020 über seine Erlebnisse informieren. Dieses Jahr freuen wir uns aber auch schon über Berichte unserer bis dahin zurückgekehrten OberstufenschülerInnen aus den USA, Argentinien, Frankreich und weiteren Ländern!

 

 

 

 

(Text & Bild: GW / red. Bearb.: Blu)