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Aktion Rauchzeichen


Bei uns rauchen höchstens die Köpfe.

Die Deutsche Herzstiftung leistet einen wichtigen Beitrag zur Raucherprävention und ist sicher mit am Erfolg beteiligt, dass auch immer weniger Jugendliche rauchen. Schließlich war es sehr eindrucksvoll, was Frau Amant diese Woche der Jahrgangsstufe 7 präsentierte:

"Was schätzt Ihr, wie viele Schadstoffe befinden sich in einer Zigarette?" Manche tippten auf 10, andere boten 20, einer wagte sich auf 50 vor. Bei der korrekten Antwort, nämlich 4800 (!) blieb dann der Atem weg. Als darauf auch noch die Rauchmaschine bei noch nicht einmal einer ganzen Zigarette das Wattebäuschchen stellvertretend für die Lunge braun färbte, verzogen sich auch die Gesichter.

Vielleicht sollte man auf Shishas ausweichen? Ist Apfel-Tabak nicht viel gesünder, und wird das ganze nicht durch das Wasser gereinigt? Auch hier gab es wieder einen Schockeffekt: Einmal Shisha-Rauchen etspricht ungefähr sieben Zigaretten. Da die Temperatur nur halb so hoch ist, werden viel weniger Giftstoffe verbrannt. Ähnliches gilt für das Passivrauchen.

Letzte Chance für die Raucher: Wie steht es mit der E-Zigarette? Wer Frostschutzmittel zu sich nehmen möchte, bitte. Es handelt sich nämlich nicht um Wasserdampf.

Und als dann noch verschiedene Menschen in einem Film über verlorene Beine, verstorbene Angehörige und 40.000 Euro rausgeschmissenes Geld berichteten, wollte man sich doch lieber den im weiteren Film gezeigten Fußballern, Parcourern und Musikern anschließen, die dem Leben viele echte Kicks entlocken, anstatt sich mit einem Glimmstängel kaputt zu machen.