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Gegenbesuch aus Toulouse


Bild: GW

Ein Bericht von Benjamin Uzun sowie weitere Berichte über die Zeit in Toulouse von Florentine Schnurrenberger und Lea Wagner.

Es war eine sehr schöne und lehrreiche Zeit, als die AustauschschülerInnen aus Toulouse bei uns zu Gast waren.

Wir haben viel zusammen unternommen und haben Ihnen Frankfurt und Offenbach gezeigt.

So war von einer Shoppings- und Besichtigungstour der Zeil über eine Partie Bowling oder einer Partie Fußball im Hafenpark mit Freunden sowie einem gemeinsamen Ausflug ins Museum und gemeinsamen Unterrichtsstunden bis hin zu einem gemeinsamen Champions-League Abend alles dabei.

Die Zeit ging leider genau so wie in Toulouse viel zu schnell vorüber und gerade als man sich an alles gewöhnte, wie zum Beispiel an den Schulalltag mit einer neuen Person im Haus, hieß es dann leider auch schon wieder Abschied nehmen.

Auch wenn es manchmal kommunikationsschwierigkeiten gab, haben wir es immer hinbekommen uns auf irgendeine Weise zu Verständigen.

Ich Persönlich habe durch den Austausch nicht nur meine Französisch- Kenntnisse verbessert und angewendet, sondern habe vor allem auch den Schulalltag eines Schülers meines Alters miterleben dürfen und habe dadurch viele Erfahrungen gesammelt. So waren unsere Austauschpartner zum Beispiel sehr positiv davon überrascht, dass der Unterricht bei uns nur bis 13 Uhr geht, da dieser sich bei Ihnen zuhause schonmal gut und gerne bis 17 oder 18 Uhr zieht. Außerdem hat man bei dem Austausch auch neue Freundschaften geschlossen, die ich zumindest gerne noch weiter pflegen möchte.

Ich kann den Austausch nur wärmstens weiterempfehlen, da dieser nicht nur für den Schüler der ihn macht eine Erfahrung ist, die man so schnell nicht vergisst, sondern für die ganze Familie.

 Benjamin Uzun 10d

Mein Schüleraustausch in Toulouse vom 13.03. bis 17.03.2018

Mardi, 13 mars

Endlich war es soweit, der Tag auf den ich so lange wartete. Am Anfang war noch alles wie immer: Aufstehen, frühstücken, zur Schule gehen. Bis um 12:15 Uhr war Unterricht angesagt. Doch nach der fünften Stunde ging es los. Wir (meine Freundin und ich) wurden von ihren Eltern zur S-Bahn Kaiserlei gefahren, von dort aus ging es weiter zum Flughafen Frankfurt am Main. Am Flughafen ging alles ziemlich schnell – ab in den Check-In, Koffer abgeben, Sicherheitskontrolle und dann ins Flugzeug. Ready for take off.

Zum ersten Mal bin ich geflogen und das war so schön. Ich stellte mir vor, wie es sich wohl anfühlen mag einmal mit einem Fallschirm aus dem Flugzeug zu springenJ!

Es gab weder Turbulenzen noch sonst irgendwelche Probleme an Bord. Nun gut, die Sandwiches haben mich nicht so angelacht – aber hungrig war ich dank meiner Aufregung sowieso nicht.

Endlich gelandet mussten wir nur noch auf unsere Koffer warten, noch einmal einen Sicherheitscheck. Wir alle waren so aufgeregt und Gedanken schossen mir durch den Kopf. Wie werden unsere Korrespondenten wohl aussehen, freuen die sich genauso wie wir ect.

Endlich kam der Moment und wir trafen zum ersten Mal unsere Gastfamilien. In diesem Moment sprudelte ganz viel Freude aus mir heraus.

Voller Neugier, dennoch auch etwas erschöpft kamen wir zuhause an. Zum Abendessen gab es das berühmte Raclette, anschließend machten wir uns für das Bett fertig und Aude und ich redeten uns in den Schlaf.

 

Mecredi, 14 mars

Mein erster Morgen in Frankreich begann mit einem wunderschönen Sonnenschein. Wir wurden um 6h  30 (französische Schreibweise der Uhrzeit) geweckt. Mit einem leckeren Duft von Crepes begab ich mich in die Küche, die im zweiten Stock war. Serviert wurden mir Pancackes und Crepes mit Nutella.

Anschließend haben wir uns fertig gemacht und wurden zur Schule gefahren. In der Schule angekommen war ich von diesem Gebäude überwältigt. Sie ist so groß, man läuft Gefahr sich zu verlaufen.

Ohne unsere Austauschschüler (die leider Unterricht hatten) begaben wir uns auf einen Ausflug.

Das Thema lautete: Toulouse erkunden.

Wir gingen auf den großen Markt und bekamen Aufgaben gestellt. Zum Beispiel sollten wir herausfinden wie viele Käsesorten es gab, wie die verschiedenen Früchte heißen. Anschließend ging es mit dem Bus zurück zur Schule. Auch an diesem Tag wurden wir von unseren Austauschschüler erwartet. Gemeinsam gingen Aude und ich nach Hause. Nach einem Mittagessen wurde ich von meiner Gastfamilie zu einer Bootstour auf dem Kanal „Canal du Midi“ eingeladen. Die Bootsfahrt war sehr angenehm und erfrischend.

 

Jeudi, 15 mars

Ein neuer Tag voller Freude und Spaß!

Ein weiterer Ausflug stand an. Mit einem Reisebus und einer Fahrt von eineinhalb Stunden ging es dieses Mal auf ein Schloss in Frankreich. Sehr beeindrucken und wundervoll. Wir verbrachten fast den ganzen Tag dort. Es hat mir wirklich sehr gut gefallen. Nach einem tollen Tag ging es wieder zurück zur Schule und anschließend nach Hause. Ich habe mich da bereits schon sehr willkommen gefühlt und wie sagt man so schön „ich habe mich zuhause gefühlt“!

 

 

 

 

 

 

Vendredi, 16 mars

Der vorletzte Tag meiner aufregenden Reise. Wie bereits die Tage davor, wurden Aude und ich wieder zur Schule gefahren. An diesem Tag hatten wir eine Stunde Matheunterricht. Ich sage nur „Mathe“. Ich fand es ziemlich lustig, habe ich doch wirklich nichts von dem verstanden, was im Unterricht vorkam. Nachdem ich Mathe überstanden hatte, ging es mit einem Citybus durch die ganze Stadt Toulouse. Wir besichtigten noch das Rathaus und eine (für mich) wunderschöne Kirche.

 

Samedi, 17 mars

Ausschlafen! Ok, was man halt unter ausschlafen verstehn mag J. Wir haben länger geschlafen. Nach einem weiteren leckeren Frühstück und nachdem mein Koffer gepackt war, ging es shoppen. Dieses suchten sich meine Gasteltern für mich aus. Und es versteht sich ja von selbst, kein „Urlaub“ ohne Mitbringsel für Freunde und Familie. Als Andenken an lustige, beeindruckende und einfach schöne Tage in Toulouse gab es noch eine Menge Selfies.

Dennoch habe ich mich auch wieder auf mein Zuhause gefreut und auf das fliegen.

Ich danke meiner Gastfamilie Isabelle, Jose, Aude und Evan.

Und ich freue mich heute schon sehr auf ein Wiedersehen mit Aude im Mai.

 

Offenbach, den 18.03.2018  geschrieben von Florentine Schnurrenberger 6g GTK

 

Am 13.03.18 um 14Uhr stieg die Spannung. Wir trafen uns alle am Flughafen und waren total aufgeregt. Wir checkten ein und gingen durch die Security Kontrolle. Wir warteten c.a. Eine Stunde bis wir in den Flieger konnten. Im Flieger gab es dann das große Getausche, da man natürlich neben seiner Freundin oder Freund sitzen wollte. Carla und ich hatten Glück, da die Frau am Schalter es schon so geregelt hat, dass wir nebeneinander sitzen konnten. Der Flug dauerte dann c.a. 1H30min und dann waren wir auch schon da. Unsere Koffer holten wir bei der Gepäckausgabe und dann sahen wir direkt schon unsere Familien. Es war echt aufregend. Als dann jeder seine Familie gefunden hat, sind wir zu ihnen nach Hause gegangen. Meine Austauschpartnerin heißt Marie, ist 11 Jahre alt und geht in die Klasse 6zwei. Sie wohnt in einem schönen Haus 2min von der Schule entfernt mit ihrer Mutter Julia, ihrem Vater, ihren zwei Schwestern Sophie und Emily, ihrem Bruder Antonio und ihrem süßen Hund Milka. Sie können alle Deutsch da die Mutter aus Hamburg kommt. Außerdem heißt ihre Beste Freundin Margot, und Margots Austauschpartnerin heißt Liv. Da Margots Mutter arbeiten musste, sind die beiden erst Mal mit zu Marie und mir gekommen. Nach wenigen Minuten wurden die beiden aber auch schon abgeholt, und Marie, Emily und ich spielten ein Spiel. Es war zwar auf französisch aber wir haben es dann letztendlich doch irgendwie hinbekommen.Dann war es auch schon relativ spät und es gab Abendessen. An diesem Tag hatte die Schwester von Julia Geburtstag, die extra aus Deutschland angereist war, und hat Kartoffelgratin mit Lachs und Spinat gekocht. Das war sehr lecker. Nach dem Essen gingen wir dann ins Bett. Dann war auch schon der nächste Tag und die Mutter weckte uns um 7Uhr. Wir machten uns fertig und zum Frühstück gab es eine riesige Auswahl. Letztendlich habe ich mich dann für Brioche mit Schoko creme entschieden. Super lecker. Nach dem Frühstück gingen wir dann in die Schule und ich war super aufgeregt. Als wir dann in der Schule ankamen trennten sich unsere Wege, da ich und die anderen ins foyer mussten. Es war so komisch, weil ganz viele Kinder an unsere Tische kamen und uns irgendwelche Sachen gefragt haben. Als die Foyer Stunde dann um war, holten unsere Lehrer uns ab und wir liefen zum Markt. Auf dem Weg sahen wir den schönen Kanal Garonne. Als wir dann am Markt waren bekamen wir Aufgaben, und die lösten wir dann in Gruppen. Danach gingen wir wieder in die Schule und Marie holte mich ab und wir gingen zsm nach Hause.Wir haben dann ein bisschen ferngesehen und Monopoly gespielt und dann holte uns schon Margots Mutter ab. Wir fuhren alle zusammen zu einer riesigen Shopping Mall in Blagnac. Sie war riesig. Wir aßen Eis und viele französische Spezialitäten. Dann wollten wir wieder nach Hause fahren und währen der Fahrt war mir so übel und ich bin fast umgekippt. Ich hatte aber das Glück das Margots Mutter eine Bäckerei Kette besitzt und da konnte ich mich erst Mal ausruhen. Als es mir dann besser ging,
fuhren wir zu Margot nach Hause und spielten ein paar Spiele. Dann fuhr Margots Mutter uns nach Hause und wir backten Quiches. Da die Mutter unten Besuch hatte, durften wir oben im Zimmer essen. Es war soooo unfassbar lecker. Dann spielten wir nochmal Monopoly und gingen ins Bett. Am nächsten Tag war es die selbe Routine, nur dass wir an diesem Tag alle zusammen zu der Burg Carcasonne gefahren sind. Die fahrt dauerte c.a. 1H30min mit dem Bus aber sie war cool. Als wir dann da waren, mussten wir eine Rally machen und durften Souvenirs für unsere Familie kaufen. Es war sehr anstrengend. Dann fuhren wir wieder zur Schule und die Mutter holte uns ab. Wir ruhten uns aus und sahen fern. Die Mutter kochte Steak mit Pommes und es war sehr lecker... Nach dem Abendessen haben wir noch ein bisschen gequatscht und gingen dann ins Bett. Am nächsten morgen war es dann ein bisschen anders. Ich durfte bis 7.30Uhr schlafen aber Marie musste um 6Uhr aufstehen, da sie auf einen Ausflug musste. Julia und der Hund begleiteten mich dann zur Schule und dann musste ich wieder ins Foyer. Nach dem Foyer holten die Lehrer und dann ab und wir gingen in eine Klasse. Carla und ich waren in 6acht. Wir hatten Kunst, und es hat sehr viel Spaß gemacht. Dann holten die Lehrer uns ab, und wir machten eine Stadt Tour. Es hat viel Spaß gemacht. Am Abend gab es dann eine coole Pizza Party bei Marie und jeder konnte sich seine eigene Pizza gestalten. Um 12Uhr gingen wir dann ins Bett. Am nächsten Tag, Samstag, mussten wir wieder in die Schule da Tag der offenen Tür war. Wir zeigten den Leuten die Schule und es hat viel Spaß gemacht. Danach gingen wir mit Margot und Liv in die Trampolin Halle und es war super.... Dann war es leider auch schon so weit. Wir mussten zum Flughafen. Als dann sie Verabschiedung anstand musste ich sooo weinen und Marie auch. Es war sooo traurig. Ich vermisse sie sehr. Carla, Margot und Meilysse weinten ebenfalls. Es war der allertraurigste Abschied den wir jemals erlebt haben.Aber wir sehen sie ja bald wieder. Da freuen wir uns schon soooo dolle drauf. Wir stiegen ins Flugzeug ein und waren mit unseren Nerven am Ende da wir so traurig waren. Der Flug war dann auch noch so wackelig dass mir schon schlecht war. Aber wir kamen ja gut an.Wir holten unsere Koffer und fielen unseren Eltern in die Ar4me. ES war schön. Das war ein so schöner Austausch. Den werde ich niemals vergessen.  

Lea Wagner