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Hibba Kauser erhält den Integrationspreis der Stadt Offenbach


Hibba erhält ihre Urkunde.

Frau Schöne hält die Laudatio.

Hibba appelliert an alle sich einzusetzen.

Dafür gibt es stehende Ovationen.

Die Theodor-Heuss-Schule (hier die Schulleitung) wurde ebenfalls ausgezeichnet.

Die Lehrerschaft freut sich mit Hibba und der THS.

Fröhliches Beisammensein nach dem offiziellen Teil.

Wunderschön begleitet wurde der Abend von einer syrischen Band der THS.

Stehende Ovationen!

 

Von der Klassensprecherin zur Schulsprecherin zur Stadtschulsprecherin, die auch in der Landesschülervertretung aktiv ist, vom ehrenamtlichen Engagement in Altenheim über das Kita-Projekt zur Flüchtlingshilfe, Club- of-Rome nicht zu vergessen, und und und – und dass in diesem noch so jungen Leben: Wer sollte geehrt werden, wenn nicht Hibba Kauser (Q4)?! Sie selbst war jedoch völlig überrascht, als diese Ehre an sie herangetragen wurde. Genauso kennen wir sie: unprätentiös, die Anderen im Blick.


In ihrer Laudatio nannte Frau Schöne, die sich freut, sie seit der 7. Klasse begleiten zu dürfen, Hibba einen Leuchtturm der Integration, der Migranten zeigt, dass es sich lohnt, sich in die deutsche Gesellschaft einzubringen, und der deutschen Gesellschaft, welche eine Bereicherung eine junge muslimische Frau pakistanischer Herkunft sein kann.


Hibba bedankte sich in ihrer Rede und appellierte mitreißend an jeden Einzelnen und jede Einzenlne, seinen bzw. ihren Beitrag zu einer besseren Welt zu leisten, wofür sie langanhaltenden Applaus bei stehenden Ovationen bekam.


Doch nicht nur Hibbas Engagement würde ausgezeichnet. Auch die Theodor-Heuss-Schule, vertreten duch das Schulleiterteam Herrn Horst Schad und Frau Ute Steinmeyer, erhielt den Integrationspreis der Stadt Offenbach für ihre hervorragende Arbeit mit einer über 70% migrantischen Schülerschaft, darunter auch Flüchtlingen. Wie schon vom damaligen Präsidenten Joachim Gauck gewürdigt, kann die Schule mit interreligiösen Projekte und einem bereits in Berlin und St. Petersburg aufgetretenen Theater bestehend aus Flüchtlingen Integrationsarbeit leisten. Deutlich wurde dies nicht zuletzt durch die syrische Band, die den Abend musikalisch begleitete. In seiner Dankesrede machte Herr Schad deutlich, wie erfolgreich und erfüllend es sein kann, eine Berufsschule in Offenbach zu leiten – was außerhalb Offenbachs leider immer wieder angezweifelt wird.


Nach dem offiziellen Teil klang der Abend mit einem internationalen Büffet und interessanten Gesprächen aus.

 

 

 

 

 

(Text: Sö / Bilder: Blu)