Studium in Mainz - Gut vorbereitet durch die Leibnizschule

Seit meinem Abitur an der Leibnizschule sind nun über drei Jahre vergangen. Im Rückblick kann ich feststellen, dass ich sehr glücklich darüber bin, mein Abitur an der Leibnizschule absolviert zu haben.
Nachdem man das Abiturzeugnis überreicht bekommen hat, ist man die ersten Tage und Wochen überrascht, dass man so viel Freizeit hat. Man muss nicht in die Schule. Keine Hausaufgaben. Keine Klausuren. Kein Stress. Doch der Ernst des Lebens hat zu jenem Zeitpunkt gar nicht richtig angefangen.
Man stellt sich die Frage, was man denn nun machen möchte? Für mich war klar, dass ich studieren wollte. Ich war mir jedoch nicht sicher, was ich wo studieren soll. Deswegen bewarb ich mich bundesweit an allen möglichen Universitäten für verschiedene Studiengänge, von Germanistik bis zu Kommunikationswissenschaften. Als ich überall Zusagen erhalten hatte, war ich überfordert, und konnte mich nicht entscheiden. Letztendlich ging ich nach Mainz um Englisch. Französisch und Bildungswissenschaften zu studieren. Hier merkte ich, als ich auf Studienanfänger aus anderen Städten und Bundesländern traf,  dass ich durch meine Zeit an der Leibnizschule bestens auf das Studium vorbereitet war. Wir hatten damals im Englisch-LK bei Frau Schöne Inhalte und Methoden erlernt, die sich andere erst an der Uni aneignen mussten. Außerdem wurde mir deutlich, wie sehr das gesellschaftliche Engagement an der Leibnizschule gefördert wurde.
Ich habe mein Bachelor-Studium beendet, studiere nun im Master, und arbeite als wissenschaftliche Hilfskraft in der Schulpädagogik und in der Medienpädagogik an der Uni Mainz. Außerdem bin ich in der Transnationalismus-Forschung aktiv und setze mich wissenschaftlich mit der kontemporären amerikanischen Literatur und der amerikanischen Gesellschaft nach 9/11 auseinander. Mein Interesse zu diesen Themen wurde jedoch bereits zur Schulzeit erweckt.

Allen AbiturientInnen kann ich raten, mutig und ehrgeizig zu sein. Die Leibnizschule versorgt einen mit einer breiten Allgemeinbildung, die ein hervorragendes Fundament für den späteren Werdegang darstellt - egal ob man nun studieren, eine Ausbildung machen, oder gleich in die Berufswelt einsteigen möchte. Wichtig ist, dass man das tut, was man gelernt hat: individuell und kritisch zu sein, und sich jederzeit und überall seines eigenen Verstandes zu bedienen.

 

 

Denijal J.